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Of­f­re 91 sur 149 du 26/10/2019, 00:00

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Fraun­ho­fer-Insti­tut für Pho­to­ni­sche Mikro­sys­teme IPMS

Das Fraun­ho­fer-Insti­tut für Pho­to­ni­sche Mikro­sys­teme ist eines von 72 Insti­tu­ten der Fraun­ho­fer-Gesell­schaft, einer der füh­ren­den Orga­ni­sa­tio­nen für ange­wandte For­schung in Europa.

Mas­ter­ar­beit/Diplom­ar­beit zu Mole­ku­lar­dy­na­mik und Dich­te­funk­tio­nal­theo­rie an fer­ro­elek­tri­schen Haf­ni­um­oxid­schich­ten (IPMS-2019-164)

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

In die­ser Arbeit sol­len mit­tels Simu­la­tio­nen auf Basis der Mole­ku­lar­dy­na­mik (MD) und Dich­te­funk­tio­nal­theo­rie (DFT) wis­sen­schaft­li­che Fra­ge­stel­lun­gen an fer­ro­elek­tri­schen Dünn­fil­men aus Haf­ni­um­oxid geklärt wer­den. Fer­ro­elek­tri­sche Haf­ni­um­oxid­schich­ten wer­den hier­bei durch ther­mi­sches Anne­aling erreicht. Ein detail­lier­tes Ver­ständ­nis die­ses Über­gangs hilft bei der Opti­mie­rung der fer­ro­elek­tri­schen Eigen­schaf­ten der poly­kris­tal­li­nen Filme. Dar­über hin­aus sind fun­da­men­tale Eigen­schaf­ten der Filme wie dielek­tri­scher, pie­zo­elek­tri­scher und pyro­elek­tri­scher Ten­sor sowie das Pho­no­nen­spek­trum von Inter­esse. Diese Eigen­schaf­ten kön­nen sehr prä­zise mit­tels MD und DFT berech­net wer­den.
Diese Abschluss­ar­beit fin­det in enger Zusam­men­ar­beit mit der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät (TU) Dres­den statt. Für die Simu­la­tio­nen kön­nen eta­blierte Pakete der MD- und DFT-Simu­la­tion am Hoch­leis­tungs­rech­ner des ZIH, Zen­trum für Infor­ma­ti­ons­dienste und Hoch­leis­tungs­rech­nen, genutzt wer­den. Als wis­sen­schaft­li­cher Betreuer steht Herr Prof. Dr. Gianau­re­lio Cuni­berti von der TU Dres­den, Insti­tut für Ange­wandte Phy­sik sowie Insti­tut für Werk­stoff­wis­sen­schaf­ten, zur Ver­fü­gung.

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

Stu­dium im Bereich Phy­sik, Elek­tro­tech­nik, Fest­kör­per­elek­tro­nik, Halb­lei­ter­tech­nik, Phy­si­ka­li­sche Che­mie oder Werk­stoff­wis­sen­schaf­ten
Hohe Moti­va­tion zur selb­stän­di­gen Bear­bei­tung der Auf­ga­ben
Gute bis sehr gute Sprach­kennt­nisse in Deutsch und Eng­lisch
Kennt­nisse in Fest­kör­per­phy­sik, elek­tro­ke­ra­mi­schen Werk­stof­fen und Halb­lei­ter­tech­nik sind wün­schens­wert
Grund­kennt­nisse in Simu­la­tion von Werk­stof­fen mit­tels Dich­te­funk­tio­nal­theo­rie oder Mole­ku­lar­dy­na­mik vor­teil­haft

Un­ser An­ge­bot:

Wir bie­ten Ihnen eine span­nen­des Thema und indi­vi­du­elle Betreu­ung bei der Erstel­lung Ihrer Abschluss­ar­beit durch erfah­rene Mit­ar­bei­tende. Sie erhal­ten wert­volle Ein­bli­cke in die Metho­den und Vor­ge­hens­wei­sen eines moder­nen High-Tech-For­schungs­in­sti­tuts. Auf Sie war­tet ein moti­vier­tes und dyna­mi­sches Team in einer sehr gut aus­ge­stat­te­ten For­schungs- und Ent­wick­lungs­land­schaft. Zudem bie­ten wir Ihnen Anknüp­fungs­punkte im Rah­men Ihres Stu­di­ums oder Ihres Berufs­ein­stiegs, z.B. eine anschlie­ßende Pro­mo­tion oder der Beginn Ihrer wis­sen­schaft­li­chen Kar­riere als Nach­wuchs­wis­sen­schaft­le­rin bzw. Nach­wuchs­wis­sen­schaft­ler am Fraun­ho­fer IPMS. Wir unter­stüt­zen Sie dabei!
Die Stelle ist für die Dauer der wis­sen­schaft­li­chen Arbeit befris­tet (6-12 Monate).
Schwer­be­hin­derte Men­schen wer­den bei glei­cher Eig­nung bevor­zugt ein­ge­stellt.
Wir wei­sen dar­auf hin, dass die gewählte Berufs­be­zeich­nung auch das dritte Geschlecht mit­ein­be­zieht.
Die Fraun­ho­fer-Gesell­schaft legt Wert auf eine geschlechts­un­ab­hän­gige beruf­li­che Gleich­stel­lung.
Das Fraun­ho­fer-Insti­tut für Pho­to­ni­sche Mikro­sys­teme IPMS arbei­tet auf inter­na­tio­na­lem Spit­zen­ni­veau an nano­elek­tro­ni­schen, mecha­ni­schen und opti­schen Kom­po­nen­ten und ihrer Inte­gra­tion in win­zigste, »intel­li­gente« Bau­ele­mente und Sys­teme. Gemein­sam mit der Indus­trie, Dienst­leis­tungs­un­ter­neh­men und der öffent­li­chen Hand ent­wi­ckeln wir inno­va­tive Lösun­gen zum direk­ten Nut­zen für Unter­neh­men und zum Vor­teil der Gesell­schaft. Unsere Tech­no­lo­gien fin­den sich in allen rele­van­ten Märk­ten, wie der Infor­ma­ti­ons- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­nik, Kon­sum­gü­ter­elek­tro­nik, Halb­lei­ter­indus­trie sowie Auto­mo­bil- und Medi­zin­tech­nik.