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Of­f­re 61 sur 142 du 09/09/2018, 12:30

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TU Ber­lin - IWF

Unser For­schungs- und Lehr­an­ge­bot ori­en­tiert sich an Tech­no­lo­gie und Manage­ment des indus­tri­el­len Fabrik­be­triebs und umfasst sowohl die Ent­wick­lung von Pro­zess­tech­no­lo­gien und Pro­duk­ti­ons­an­la­gen als auch deren infor­ma­ti­ons­tech­ni­sche Model­lie­rung. In sechs Fach­ge­bie­ten arbei­ten Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­ler inter­dis­zi­pli­när an der "Digi­ta­len Fabrik". Unser Ziel ist es, Pro­dukt­ent­wick­lung, Fer­ti­gungs­pla­nung und Pro­duk­tion infor­ma­ti­ons­tech­nisch so abzu­bil­den und zu ver­net­zen, dass Pro­duk­tent­ste­hungs- und Lebens­zy­klen durch­gän­gig simu­liert, veri­fi­ziert und opti­miert wer­den kön­nen. Bereits 1904 gegrün­det, sind wir eine der tra­di­ti­ons­reichs­ten Ein­rich­tun­gen pro­duk­ti­ons­tech­ni­scher For­schung und Lehre in Deutsch­land. Mit gegen­wär­tig etwa 170 Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­lern bil­den wir jähr­lich etwa 200 Stu­den­tin­nen und Stu­den­ten in Maschi­nen­bau und Wirt­schafts­in­ge­nieur­we­sen aus.

Unter­su­chung und Iden­ti­fi­ka­tion der Dämp­fung von Kör­per­schall­si­gna­len in koh­le­stoff­fa­ser­ver­stärk­ten Kunst­stof­fen

Abschluss­ar­beit

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Am Insti­tut für Werk­zeug­ma­schi­nen und Fabrik­be­trieb (IWF) der TU Ber­lin wer­den Fer­ti­gungs­pro­zesse für faser­ver­stärkte Kunst­stoffe (CFK) ent­wi­ckelt und opti­miert. Auf­grund ihres spe­zi­el­len Auf­baus kann es bei die­sen Werk­stof­fen wäh­rend der zer­spa­nen­den Bear­bei­tung zu Bau­teil­schä­di­gun­gen kom­men, die sich nega­tiv auf die Lebens­dauer der gefer­tig­ten Teile aus­wir­ken. Gefer­tigte Bau­teile müs­sen daher kos­ten­in­ten­siv geprüft und nach­be­ar­bei­tet wer­den. Ziel eines aktu­el­len For­schungs­pro­jek­tes ist es, eine auf Kör­per­schall­mes­sung basie­rende Pro­zess­über­wa­chung zu ent­wi­ckeln, die in der Lage ist uner­wünschte Bau­teil­schä­di­gun­gen auto­ma­ti­siert zu detek­tie­ren.

Inhalt die­ser Arbeit ist die Unter­su­chung des Dämp­fungs­ver­hal­tens von Kör­per­schall in faser­ver­stärk­ten Kunst­stof­fen. Hierzu sind kom­plexe lineare und nicht­li­neare Dämp­fungs­mo­delle anhand von Expe­ri­men­ten zu para­me­trie­ren und zu eva­lu­ie­ren. Hier­bei sind zum einen der Abstand von Sen­sor zur Emis­si­ons­quelle, der Auf­bau des CFK, als auch der Win­kel zur Faser­rich­tung des CFK zu betrach­ten. Auch ist die Fre­quenz­di­sper­sion, d.h. die fre­quenz­ab­hän­gige Aus­brei­tungs­ge­schwin­dig­keit des Kör­per­schalls z.B. über Tot­zeit­glie­der zu model­lie­ren. Die Dämp­fungs­mo­delle kön­nen dann ver­wen­det wer­den, um das wäh­rend der Fräs­be­ar­bei­tung emit­tierte, stark rich­tungs­ab­hän­gig gedämpfte Kör­per­schall­si­gnal pro­zess­si­cher zu rekon­stru­ie­ren.

Diese Arbeit lässt sich in fol­gende Schwer­punkte unter­tei­len:
  • Erfas­sen des Stands der Tech­nik hin­sicht­lich Pro­zess­über­wa­chung, Para­me­ter­iden­ti­fi­ka­tion, Dämp­fungs­mo­del­lie­rung, Kör­per­schall­mes­sung und -ana­lyse
  • Durch­füh­rung von Ver­su­chen zur Modell­pa­ra­me­trie­rung
  • Eva­lua­tion der para­me­trier­ten Modelle, Kreuz­va­li­die­rung
  • Anwen­dung der Dämp­fungs­mo­delle auf wäh­rend der Zer­spa­nung gewon­nene Kör­per­schall­si­gnale
  • kri­ti­sche Bewer­tung der Ver­suchs­rei­hen und Benen­nung von Opti­mie­rungs­po­ten­zial
  • voll­stän­dige Doku­men­ta­tion der Ergeb­nisse und der Mess­se­tups

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

  • Struk­tu­rierte Vor­ge­hens­weise, schnelle Auf­fas­sungs­gabe
  • Pro­gram­mier­kennt­nisse (z.B. C, IPy­thon) sind wün­schens­wert
  • Inter­esse an expe­ri­men­tel­lem Arbei­ten, Mess­tech­nik, Struk­tur- und Para­me­ter­iden­ti­fi­ka­tion

Un­ser An­ge­bot:

Zu ähn­li­chen The­men wer­den Prak­tika ange­bo­ten.

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Bitte voll­stän­dig mit Anschrei­ben, Lebens­lauf, Zeug­nis­sen.