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Of­f­re 30 sur 157 du 18/07/2017, 14:47

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TU Ber­lin - IWF

Unser For­schungs- und Lehr­an­ge­bot ori­en­tiert sich an Tech­no­lo­gie und Manage­ment des indus­tri­el­len Fabrik­be­triebs und umfasst sowohl die Ent­wick­lung von Pro­zess­tech­no­lo­gien und Pro­duk­ti­ons­an­la­gen als auch deren infor­ma­ti­ons­tech­ni­sche Model­lie­rung. In sechs Fach­ge­bie­ten arbei­ten Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­ler inter­dis­zi­pli­när an der "Digi­ta­len Fabrik". Unser Ziel ist es, Pro­dukt­ent­wick­lung, Fer­ti­gungs­pla­nung und Pro­duk­tion infor­ma­ti­ons­tech­nisch so abzu­bil­den und zu ver­net­zen, dass Pro­duk­tent­ste­hungs- und Lebens­zy­klen durch­gän­gig simu­liert, veri­fi­ziert und opti­miert wer­den kön­nen. Bereits 1904 gegrün­det, sind wir eine der tra­di­ti­ons­reichs­ten Ein­rich­tun­gen pro­duk­ti­ons­tech­ni­scher For­schung und Lehre in Deutsch­land. Mit gegen­wär­tig etwa 170 Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­lern bil­den wir jähr­lich etwa 200 Stu­den­tin­nen und Stu­den­ten in Maschi­nen­bau und Wirt­schafts­in­ge­nieur­we­sen aus.

Ent­wick­lung und Kon­struk­tion einer Leicht­bau-fräs­spin­del (LeBau­Spi) für den Ein­satz bei der robo­ter­ge­führ­ten Zer­spa­nung

Bache­lor- oder Mas­ter­ar­beit im Bereich der Werk­zeug­ma­schi­nen­kon­struk­tion

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Das For­schungs­pro­jekt „LeBau­Spi“, das in Koope­ra­tion mit einem Ber­li­ner Spin­del­her­stel­ler durch­ge­führt wird, umfasst die Ent­wick­lung einer neu­ar­ti­gen Leicht­bauf­räs­spin­del zur robo­ter­ge­führ­ten Zer­spa­nung. Die kon­se­quente Umset­zung der gefor­der­ten Gewichts­re­du­zie­rung über eine mul­ti­kri­te­ri­elle Opti­mie­rung der Spin­del­struk­tur erfolgt mit­hilfe eines geo­me­trie­ba­sier­ten Struk­tur­op­ti­mie­rungs­sys­tems, das in die­sem For­schungs­vor­ha­ben auf­ge­baut wird. Ein inno­va­ti­ves Spin­del­kühl­sys­tem sieht den Ein­satz von offen­po­ri­gem Metall­schaum als Wärme über­tra­gen­des Medium vor. Dazu wird ein Mate­ri­al­mo­dell für poröse Struk­tu­ren in das Struk­tur­op­ti­mie­rungs­sys­tem imple­men­tiert.
Im Rah­men die­ser Abschluss­ar­beit soll eine auto­ma­ti­sierte Bewer­tung von mög­li­chen Spin­del­struk­tu­ren mit­hilfe von ANSYS erfol­gen. Fol­gende Arbeits­schritte sind vor­ge­se­hen:
  • Eva­lua­tion einer Motor­spin­del (Refe­renz) bzgl. des sta­ti­schen, dyna­mi­schen und ther­mi­schen Ver­hal­tens
  • Defi­ni­tion von Bewer­tungs­grö­ßen zur Berech­nung eines Fit­ness­werts
  • Auto­ma­ti­sie­rung der Bewer­tung mög­li­cher Spin­del­struk­tu­ren mit­hilfe der Skript­spra­che APDL

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

Fol­gende Qua­li­fi­ka­tio­nen sind vor­teil­haft:
  • Inge­nieur­wis­sen­schaft­li­ches Stu­dium
  • Grund­le­gende Kennt­nisse im Bereich der FEM und des CAD
  • Ehr­geiz und Initia­tive

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Ansprech­part­ner:
Simon Thom, M.Sc.
Tel.: 030 - 244 56
E-Mail: thom@iwf.tu-berlin.de