Blätter-Navigation

Of­fer 119 out of 140 from 17/06/20, 09:41

logo

TU Ber­lin - IWF

Unser For­schungs- und Lehr­an­ge­bot ori­en­tiert sich an Tech­no­lo­gie und Manage­ment des indus­tri­el­len Fabrik­be­triebs und umfasst sowohl die Ent­wick­lung von Pro­zess­tech­no­lo­gien und Pro­duk­ti­ons­an­la­gen als auch deren infor­ma­ti­ons­tech­ni­sche Model­lie­rung. In sechs Fach­ge­bie­ten arbei­ten Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­ler inter­dis­zi­pli­när an der "Digi­ta­len Fabrik". Unser Ziel ist es, Pro­dukt­ent­wick­lung, Fer­ti­gungs­pla­nung und Pro­duk­tion infor­ma­ti­ons­tech­nisch so abzu­bil­den und zu ver­net­zen, dass Pro­duk­tent­ste­hungs- und Lebens­zy­klen durch­gän­gig simu­liert, veri­fi­ziert und opti­miert wer­den kön­nen. Bereits 1904 gegrün­det, sind wir eine der tra­di­ti­ons­reichs­ten Ein­rich­tun­gen pro­duk­ti­ons­tech­ni­scher For­schung und Lehre in Deutsch­land. Mit gegen­wär­tig etwa 170 Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­lern bil­den wir jähr­lich etwa 200 Stu­den­tin­nen und Stu­den­ten in Maschi­nen­bau und Wirt­schafts­in­ge­nieur­we­sen aus.

Vor­her­sage der Auf­prall­si­tua­tion gebors­te­ner Schleif­schei­ben mit­hilfe der FEM in ANSYS Work­bench

Abschluss­ar­beit im Bereich der Werk­zeug­ma­schi­nen­tech­no­lo­gie

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Das Bers­ten einer Schleif­scheibe bei der Schleif­be­ar­bei­tung stellt eine große Gefähr­dung für den Maschi­nen­be­die­ner dar. Beim Bers­ten einer Schleif­scheibe füh­ren die frei­ge­setz­ten Bruch­stü­cke (in Abhän­gig­keit von den Rand­be­din­gun­gen) eine über­la­gerte Bewe­gung (trans­la­to­risch und rota­to­risch) aus. Die Funk­tion einer tren­nen­den Schutz­ein­rich­tun­gen ist durch das Ver­hin­dern des Her­aus­schleu­derns sol­cher Schleif­schei­ben­bruch­stü­cken aus dem Arbeits­raum der Werk­zeug-maschine beschrie­ben. Zur Dimen­sio­nie­rung der tren­nen­den Schutz­ein­rich­tung ist die Vor­her­sage der Auf­prall­si­tua­tion von gro­ßer Bedeu­tung. Dabei beschreibt die Auf­prall­si­tua­tion die Kante bzw. Flä­che, mit wel­cher das Schleif­schei­ben­bruch­stück als ers­tes auf die tren­nende Schutz­ein-rich­tung prallt. Das Ziel die­ser Abschluss­ar­beit ist daher die Quan­ti­fi­zie­rung des Ein­flus­ses der maß­geb­li­chen Ein­fluss­fak­to­ren auf die Auf­prall­si­tua­tion.

Die vor­lie­gende Auf­ga­ben­stel­lung glie­dert sich wie folgt:
1) Ein­ar­bei­tung in die The­ma­tik
  • Grund­la­gen der Kine­tik und Kine­ma­tik
  • FE-Simu­la­tion in ANSYS Work­bench
2) Pre-Pro­ces­sing: Erstel­lung eines FE-Modells zur Unter­su­chung der Auf­prall­si­tua­tion (Geo­me­trie, Rand­be­din­gun­gen, Kon­takte)
3) Post-Pro­ces­sing: Auto­ma­ti­sierte Aus­wer­tung der Auf­prall­si­tua­tion
4) Durch­füh­rung einer Para­me­ter­stu­die
5) Aus­wer­tung der Simu­la­ti­ons­er­geb­nisse z. B. mit­hilfe von Ant­wort­flä­chen sowie Ablei­ten eines funk­tio­na­len Zusam­men­hangs

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

  • Vor­kennt­nisse im Bereich der FEM (opti­mal: mit ANSYS)
  • Hin­ter­grund­wis­sen im Bereich der tech­ni­schen Mecha­nik (Kine­tik und Kine­ma­tik) vor­teil­haft
  • Selbst­stän­dige und sorg­fäl­tige Arbeits­weise

Un­ser An­ge­bot:

  • Umfang­rei­che Betreu­ung
  • Sehr gute Aus­stat­tung (Zugang zu HPC)
  • Gestal­tungs­spiel­raum bei der Auf­ga­ben­stel­lung

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Bei Inter­esse wende Dich bitte an:
Simon Thom
Raum: PTZ 119
Tel.: 030/314-24322
E-Mail: thom@iwf.tu-berlin.de