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Fraun­ho­fer-Insti­tut für Mikro­struk­tur von Werk­stof­fen und Sys­te­men IMWS

Das Fraun­ho­fer-Insti­tut für Mikro­struk­tur von Werk­stof­fen und Sys­te­men IMWS ist ein metho­disch aus­ge­rich­te­tes Fraun­ho­fer-Insti­tut in den Fach­dis­zi­pli­nen Mate­ri­al­wis­sen­schaft und Werk­stoff­tech­nik. Das Fraun­ho­fer IMWS ist Ansprech­part­ner für die Indus­trie und öffent­li­che Auf­trag­ge­ber für alle Fra­ge­stel­lun­gen, die die Mikro­struk­tur von Werk­stof­fen und Sys­te­men betref­fen – mit dem Ziel, Mate­ri­al­ef­fi­zi­enz und Wirt­schaft­lich­keit zu stei­gern und Res­sour­cen zu scho­nen.

Die Arbei­ten des Fraun­ho­fer IMWS zie­len dar­auf ab, Feh­ler und Schwach­stel­len in Werk­stof­fen, Bau­tei­len und Sys­te­men auf der Mikro- und Nano­skala zu iden­ti­fi­zie­ren, deren Ursa­chen auf­zu­klä­ren und dar­auf auf­bau­end Lösun­gen für die Kun­den anzu­bie­ten. Die indus­tri­el­len Auf­trag­ge­ber des Insti­tuts kom­men unter ande­rem aus dem Bereich der Mikro­elek­tro­nik und Mikro­sys­tem­tech­nik, der Pho­to­vol­taik, der Kunst­stoff­tech­nik, der che­mi­schen Indus­trie, der Ener­gie­tech­nik, dem Auto­mo­bil­bau oder dem Flug­zeug­bau. Diese Arbei­ten wer­den beglei­tet durch die Wei­ter­ent­wick­lung von mikro­struk­tur­auf­klä­ren­den Metho­den. Zusam­men mit Ana­ly­tik­ge­rä­te­her­stel­lern kön­nen pass­ge­naue Gerä­te­kon­fi­gu­ra­tio­nen ent­wi­ckelt wer­den, damit indus­tri­elle Auf­trag­ge­ber in Zukunft Feh­ler­quel­len selbst erken­nen und ver­mei­den kön­nen.

Bache­lor- oder Mas­ter­ar­beit »Bewer­tung ver­schie­de­ner Werk­stoffe für den Ein­satz in der Fluss­säu­re­pro­duk­tion«

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Das Fraun­ho­fer-Cen­ter für Sili­zium-Pho­to­vol­taik CSP ist eine Gemein­schafts­ein­rich­tung des Fraun­ho­fer-Insti­tuts für Mikro­struk­tur von Werk­stof­fen und Sys­te­men IMWS und des Fraun­ho­fer-Insti­tuts für Solare Ener­gie­sys­teme ISE und sucht für seine Gruppe »Mate­ria­lien und Pro­zesse« eine Stu­den­tin / einen Stu­den­ten zur Bear­bei­tung eines wis­sen­schaft­li­chen The­mas für den Stand­ort Halle (Saale) und zur Anfer­ti­gung einer Bache­lor-/Mas­ter­ar­beit:

Im Rah­men einer Indus­trie­ko­ope­ra­tion soll die Bestän­dig­keit von ver­schie­de­nen Werk­stof­fen gegen­über Fluss­säure unter­sucht wer­den. Es sind ver­schie­dene Werk­stoffe auf deren Eig­nung für die Ver­wen­dung in einer Pro­duk­ti­ons­an­lage zu prü­fen. Die Werk­stoffe sind mit­tels ver­schie­de­ner mate­ri­al­wis­sen­schaft­li­cher Prüf­ver­fah­ren auf ihre Sta­bi­li­tät gegen­über HF bei ver­schie­de­nen Kon­zen­tra­tio­nen und Tem­pe­ra­tu­ren zu prü­fen.

Dazu sind fol­gende Arbeits­in­halte vor­ge­se­hen:
  • Ent­wick­lung eines Test­auf­baus zur HF-Behand­lung von Prüf­kör­pern bei ver­schie­de­nen Tem­pe­ra­tu­ren
  • Kon­zep­tion eines geeig­ne­ten Ver­suchs­plans
  • Bestim­mung von Zug­fes­tig­keit, Schlag­zä­hig­keit und Durch­stoß­ver­hal­ten vor und nach HF-Behand­lung (Varia­tion von Tem­pe­ra­tur und Ein­wirk­zeit)
  • Bestim­mung von Quell- und Zer­set­zungs­ver­hal­ten vor und nach HF-Behand­lung (Varia­tion von Tem­pe­ra­tur und Ein­wirk­zeit)
  • Lite­ra­tur­re­cher­che und Doku­men­ta­tion der Ergeb­nisse

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

Sie sind ein­ge­schrie­be­ner Stu­dent / ein­ge­schrie­bene Stu­den­tin im Bereich Mate­ri­al­wis­sen­schaf­ten, Poly­mer­wis­sen­schaf­ten, Werk­stoff­tech­nik oder eines angren­zen­den Fach­ge­bie­tes und brin­gen zudem die fol­gen­den Eigen­schaf­ten mit:
  • Erfah­run­gen / Inter­esse im Bereich Mate­ri­al­prü­fung und in der Anwen­dung von Prüf­nor­men
  • Selbst­stän­dige und genaue Arbeits­weise sowie natur­wis­sen­schaft­li­ches Ver­ständ­nis
  • Hohes Maß an Zuver­läs­sig­keit, Selbst­stän­dig­keit und Team­fä­hig­keit
  • Sehr gute Deutsch- und gute Eng­lisch­kennt­nisse in Wort und Schrift

Un­ser An­ge­bot:

Schwer­be­hin­derte Men­schen wer­den bei glei­cher Eig­nung bevor­zugt ein­ge­stellt.
Wir wei­sen dar­auf hin, dass die gewählte Berufs­be­zeich­nung auch das dritte Geschlecht mit­ein­be­zieht.
Die Fraun­ho­fer-Gesell­schaft legt Wert auf eine geschlechts­un­ab­hän­gige beruf­li­che Gleich­stel­lung.

Fraun­ho­fer ist die größte Orga­ni­sa­tion für anwen­dungs­ori­en­tierte For­schung in Europa. Unsere For­schungs­fel­der rich­ten sich nach den Bedürf­nis­sen der Men­schen: Gesund­heit, Sicher­heit, Kom­mu­ni­ka­tion, Mobi­li­tät, Ener­gie und Umwelt. Wir sind krea­tiv, wir gestal­ten Tech­nik, wir ent­wer­fen Pro­dukte, wir ver­bes­sern Ver­fah­ren, wir eröff­nen neue Wege.

For­schungs­schwer­punkte am Fraun­ho­fer CSP sind die Zuver­läs­sig­keits­be­wer­tung von Modu­len und Mate­ria­lien unter Labor- und Ein­satz­be­din­gun­gen sowie die elek­tri­sche, opti­sche, mecha­ni­sche und mikro­struk­tu­relle Mate­rial- und Bau­teil­cha­rak­te­ri­sie­rung. Basie­rend auf dem Ver­ständ­nis von Aus­fall­me­cha­nis­men wer­den dadurch Mess­me­tho­den, Geräte und Fer­ti­gungs­pro­zesse für Kom­po­nen­ten und Mate­ria­lien mit erhöh­ter Zuver­läs­sig­keit ent­wi­ckelt.

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Bitte bewer­ben Sie sich aus­schließ­lich online über unser Bewer­ber­por­tal.

Fra­gen zu die­ser Auf­ga­ben­stel­lung/die­ser Posi­tion beant­wor­ten Ihnen gerne:
Frau Dr. Sylke Meyer
Tele­fon: 0345 5589-5116

Herr Michael Wendt
Tele­fon: 0345 5589-5514