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Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar

Archi­tek­tur, Bau­in­ge­nieur­we­sen, Ges­tal­tung und Medien – mit ihren Fakul­tä­ten und Arbeits­ge­bie­ten ver­fügt die Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar heute über ein ein­zig­ar­ti­ges Pro­fil.

Auf­bau­end auf die inge­nieur­wis­sen­schaft­li­chen und archi­tek­tur­ori­en­tier­ten Dis­zi­pli­nen hat die Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar ein brei­tes Lehr- und For­schungs­pro­fil ent­wi­ckelt. Das Spek­trum der Uni­ver­si­tät umfasst heute über 30 Stu­di­en­gänge und reicht von der Freien Kunst über Design, Web-Design, Visu­elle Kom­mu­ni­ka­tion, Medi­en­ge­stal­tung und Kul­tur bis zu Archi­tek­tur, Bau­in­ge­nieur­we­sen, Bau­stoff­kunde, Ver­fah­rens­tech­nik und Umwelt sowie Manage­ment.

Der Begriff »Bau­haus« im Namen unse­rer Uni­ver­si­tät steht heute für Expe­ri­men­tier­freu­dig­keit, Offen­heit, Krea­ti­vi­tät, Nähe zur indus­tri­el­len Pra­xis und Inter­na­tio­na­li­tät. Aus­ge­hend von der Tra­di­tion des Bau­hau­ses sind auch alle Fakul­tä­ten an der Ges­tal­tung des öffent­li­chen Rau­mes betei­ligt.

Wir begrei­fen es als eine Auf­gabe, auf den jewei­li­gen Gebie­ten der Wis­sen­schaft und der Kunst an der Kon­zep­tion, Kon­struk­tion und Ges­tal­tung gegen­wär­ti­ger und zukünf­ti­ger Lebens­räume mit­zu­ar­bei­ten – ana­ly­tisch, krea­tiv und inno­va­ti­ons­freu­dig. In allen wis­sen­schaft­li­chen Berei­chen spielt, wie auch in der künst­le­ri­schen Ent­wick­lung, die Pra­xis­nähe eine große Rolle. Prüf­auf­träge, Gut­ach­ter­tä­tig­keit und Pro­dukt­ent­wick­lung sind bei Bau­in­ge­nieu­ren ebenso wich­tig wie bei Medi­en­ent­wick­lern oder Desi­gnern.

W3-Pro­fes­sur "Foto­gra­fie"

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

An der Fakul­tät Kunst und Gestal­tung der Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar ist zum Win­ter­se­mes­ter 2019/2020 die

W3-Pro­fes­sur »Foto­gra­fie«

zu beset­zen.

Die Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar ist eine inter­na­tio­nal eta­blierte Uni­ver­si­tät, die durch die Fakul­tät Kunst und Gestal­tung die Auf­ga­ben einer Kunst­hoch­schule des Frei­staa­tes Thü­rin­gen wahr­nimmt. Diese Auf­ga­ben bestim­men wesent­lich das Selbst­ver­ständ­nis der Fakul­tät, das sich in der Struk­tur des Wei­ma­rer Modells mani­fes­tiert. Hier­un­ter ver­ste­hen wir die Ver­bin­dung der zen­tra­len Lehr­form der Pro­jekt­ar­beit mit einer her­vor­ra­gen­den Aus­stat­tung der Werk­stät­ten und der inter­dis­zi­pli­nä­ren Zusam­men­ar­beit mit ande­ren Fach­kul­tu­ren, die in der Durch­drin­gung von Pra­xis und Wis­sen­schaft hier einen beson­de­ren Stel­len­wert erhält.

Gesucht wird eine aner­kannte Gestal­te­rin, ein aner­kann­ter Gestal­ter mit her­vor­ra­gen­der Qua­li­fi­ka­tion und einem natio­nal wie inter­na­tio­nal beach­te­ten Werk sowie hoch­schul­päd­ago­gi­scher Erfah­rung. Die Per­son soll befä­higt sein, die medi­en­spe­zi­fi­sche Umset­zung der Foto­gra­fie in ange­wand­ten und expe­ri­men­tel­len Berei­chen von mas­sen­wirk­sa­mer All­tags­ware bis zur künst­le­ri­schen Arbeit zu ver­mit­teln. Die Per­son soll ihre Pra­xis von einem kon­zep­tu­el­len Stand­punkt aus ver­tre­ten und die inhalt­li­che Refle­xion als inte­gra­len Bestand­teil der eige­nen Lehre begrei­fen.

Die Pro­fes­sur »Foto­gra­fie« bil­det einen Eck­pfei­ler im Lehr­an­ge­bot des Stu­di­en­gangs Visu­elle Kom­mu­ni­ka­tion mit den zuge­hö­ri­gen Lehr­ge­bie­ten Typo­gra­fie und Schrift­ge­stal­tung, Gra­fik­de­sign, cross­me­dia­les Bewegt­bild und Bild-Text-Kon­zep­tion. Gleich­wohl soll der/die Stel­len­in­ha­ber/in seine/ihre Lehre auch für inter­dis­zi­pli­näre Pro­jekte mit den Stu­di­en­gän­gen Freie Kunst, Lehr­amt Kunst­er­zie­hung an Gym­na­sien, Pro­dukt-Design, Medi­en­kunst/Medi­en­ge­stal­tung sowie mit den Fakul­tä­ten Archi­tek­tur und Urba­nis­tik sowie Medien öff­nen.

Zum Auf­ga­ben­ge­biet der Pro­fes­sur gehö­ren:
  • die Auf­ar­bei­tung und Ver­mitt­lung der Geschichte des foto­gra­fi­schen Bil­des sowie der tech­ni­schen Aspekte der Foto­gra­fie und ihrer Ver­fah­ren;
  • die Ver­mitt­lung doku­men­ta­ri­scher und insze­nier­ter Foto­gra­fie;
  • die Ver­mitt­lung ana­lo­ger und digi­ta­ler Bild­ver­ar­bei­tung und -bear­bei­tung in insze­nier­ter und kon­stru­ier­ter Bild­ge­ne­rie­rung;
  • die Prä­sen­ta­tion der Arbeits­er­geb­nisse auch im musea­len Aus­stel­lungs­kon­text; inter­ak­tive und bewegte Anwen­dungs­for­men der Foto­gra­fie, etwa für sta­tio­näre oder mobile Online­Medien;
  • die Betreu­ung von Abschluss­ar­bei­ten von BA über MA bis zu Pro­mo­tio­nen im Ph.D.-Stu­di­en­gang;
  • die Ent­wick­lung bzw. der Aus­bau eines eige­nen For­schungs­schwer­punkts im The­men­feld der Pro­fes­sur im Hin­blick auf eine natio­nale und inter­na­tio­nale Wei­ter­ent­wick­lung des Faches;
  • der Aus­bau der Koope­ra­tio­nen mit den natio­na­len und inter­na­tio­na­len Uni­ver­si­täts- und Hoch­schul-part­nern durch Vor­trags­ar­beit und die Orga­ni­sa­tion von Ver­an­stal­tun­gen (Tagun­gen, Sym­po­sien etc.).

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

Vor­aus­ge­setzt wer­den ein abge­schlos­se­nes ein­schlä­gi­ges Uni­ver­si­täts- oder Kunst­hoch­schul­stu­dium, mehr­jäh­rige prak­ti­sche Erfah­rung im Fach­ge­biet sowie hoch­schul­päd­ago­gi­sche Erfah­run­gen. Die all­ge­mei­nen Ein­stel­lungs­vor­aus­set­zun­gen sind im § 84 Thü­rin­ger Hoch­schul­ge­setz gere­gelt. Die Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar misst der Betreu­ung der Stu­die­ren­den große Bedeu­tung bei und erwar­tet von den leh­ren­den eine ent­spre­chende Prä­senz an der Uni­ver­si­tät. Die Fähig­keit, Lehr­ver­an­stal­tun­gen auch in eng­li­scher Spra­che durch­zu­füh­ren, wird genauso erwar­tet wie die Mit­wir­kung in der uni­ver­si­tä­ren Selbst­ver­wal­tung. Die Ein­wer­bung von Dritt­mit­teln wird erwar­tet.

Un­ser An­ge­bot:

Die Stelle ist teil­zeit­ge­eig­net. Bei Vor­lie­gen der per­sön­li­chen Vor­aus­set­zun­gen und einer Beset­zung der Stelle in Voll­zeit erfolgt die Ein­stel­lung in ein Beam­ten­ver­hält­nis. Ein Beam­ten­ver­hält­nis auf Zeit oder eine befris­tete Beschäf­ti­gung kommt dabei ins­be­son­dere bei der ers­ten Beru­fung in ein Pro­fes­so­ren­amt in Betracht.

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Die Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar ver­folgt eine gleich­stel­lungs­för­dernde, fami­li­en­freund­li­che Per­so­nal-poli­tik. Zu den stra­te­gi­schen Zie­len der Uni­ver­si­tät gehört, den Frau­en­an­teil in Lehre und For­schung zu erhö­hen. Die Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar bit­tet daher qua­li­fi­zierte Gestal­te­rin­nen aus­drück­lich um ihre Bewer­bung.

Schwer­be­hin­derte Men­schen wer­den bei glei­cher Eig­nung bevor­zugt berück­sich­tigt.

Ihre Bewer­bung, mit den übli­chen aus­sa­ge­kräf­ti­gen Unter­la­gen, rich­ten Sie bitte unter Angabe der Kenn­zif­fer K+G/WP-06/19 bis zum 18. April 2019 an:

Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar
Fakul­tät Kunst und Gestal­tung
Deka­nat
Geschwis­ter-Scholl-Straße 7
99423 Wei­mar

Hin­weise zum Daten­schutz
Da der ver­schlüs­selte Emp­fang Ihrer E-Mail sei­tens der Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar aktu­ell noch nicht gewähr­leis­tet wer­den kann, bit­ten wir zum Schutz Ihrer per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten im Falle der elek­tro­ni­schen Bewer­bung um Über­mitt­lung Ihrer Bewer­bungs­un­ter­la­gen per ver­schlüs­sel­ter ZIP­Datei unter Benut­zung der Kenn­zif­fer K+G/WP-06/19. Es wird dar­auf hin­ge­wie­sen, dass bei unver­schlüs­sel­ter Über­mitt­lung der Bewer­bung die Ver­trau­lich­keit der Infor­ma­tion für die­sen Über­tra­gungs­weg nicht gewähr-leis­tet ist.
Bei der Über­mitt­lung Ihrer Bewer­bungs­un­ter­la­gen in elek­tro­ni­scher Form gilt Ihre Zustim­mung als erteilt, die E-Mail und deren Anhänge auf schäd­li­che Codes, Viren und Spams zu über­prü­fen, die erfor­der­li­chen Daten vor­über­ge­hend zu spei­chern sowie den wei­te­ren Schrift­ver­kehr (unver­schlüs­selt) per E-Mail zu füh­ren.
Die wei­te­ren Hin­weise zum Daten­schutz gemäß Art. 13 EU-Daten­schutz­grund­ver­ord­nung (EUDS­GVO) fin­den Sie unter: »Hin­weise zum Daten­schutz für Bewer­be­rin­nen und Bewer­ber« auf unsere Inter­net­seite unter: https: //www.uni-weimar.de/de/universitaet/aktuell/stellenausschreibungen/