Blätter-Navigation

Of­fer 75 out of 114 from 29/01/19, 12:05

logo

Uni­ver­si­tät Regens­burg - Lehr­stuhl für Gene­ti­sche Epi­de­mio­lo­gie

Die Uni­ver­si­tät Regens­burg ist mit ihren über 20.000 Stu­die­ren­den eine inno­va­tive und inter­dis­zi­pli­när aus­ge­rich­tete Cam­pus-Uni­ver­si­tät mit viel­sei­ti­gen For­schungs­ak­ti­vi­tä­ten und einem brei­ten Stu­di­en­an­ge­bot für junge Men­schen aus dem In- und Aus­land. Am Lehr­stuhl für Gene­ti­sche Epi­de­mio­lo­gie ist im Rah­men eines DFG-For­schungs­pro­jekts im Son­der­for­schungs­be­reich 1350 zum nächst­mög­li­chen Zeit­punkt eine Stelle als Wis­sen­schaft­li­che/r Mit­ar­bei­ter/in (m/w/d) (Infor­ma­tik, Bio­in­for­ma­tik, Sta­tis­tik, Mathe­ma­tik oder ver­wandte Fach­rich­tung) in Voll­zeit (40,1 Stun­den pro Woche) befris­tet bis zum Ende der Pro­jekt­lauf­zeit am 31.12.2022 zu beset­zen. Die Ver­gü­tung erfolgt nach TV-L Ent­gelt­gruppe 13. Im Rah­men des For­schungs­pro­jek­tes besteht die Mög­lich­keit zur Pro­mo­tion bzw. wei­te­ren wis­sen­schaft­li­chen Qua­li­fi­zie­rung.

Am Lehr­stuhl für Gene­ti­sche Epi­de­mio­lo­gie (Lei­tung Prof. Dr. Iris Heid) wer­den in gro­ßen inter­na­tio­na­len Kon­sor­tien genom­weite Asso­zia­ti­ons­stu­dien (GWAS) zu ver­schie­de­nen Erkran­kun­gen durch­ge­führt. GWAS sind aktu­ell einer der erfolg­reichs­ten Ansätze zur Iden­ti­fi­zie­rung der Gene­tik von kom­ple­xen Erkran­kun­gen und zur Prio­ri­sie­rung von Genen für Medi­ka­men­ten­ent­wick­lung. Diese Ana­ly­sen füh­ren zu gro­ßen Daten­men­gen und vie­len sta­tis­ti­schen Ergeb­nis­sen („big data“), deren bio­me­di­zi­ni­sche Rele­vanz durch die Inte­gra­tion von mul­ti­plen Daten­quel­len her­aus­ge­ar­bei­tet wird.

Wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter (m/w/d) (Infor­ma­tik, Bio­in­for­ma­tik, Sta­tis­tik, Mathe­ma­tik oder ver­wandte Fach­rich­tung)

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Das hier aus­ge­schrie­bene Pro­jekt ist ein­ge­bet­tet im Son­der­for­schungs­be­reichs 1350 der Uni­ver­si­tät Regens­burg zur Nie­ren­phy­sio­lo­gie (Teil­pro­jekt C6) und hat zum Ziel, die gene­ti­schen Grund­la­gen des Nie­ren­funk­ti­ons­ver­lus­tes in der All­ge­mein­be­völ­ke­rung und in Hoch­ri­si­ko­grup­pen zu ana­ly­sie­ren. Hier­bei soll ein metho­di­scher Ansatz ent­wi­ckelt und als Soft­ware umge­setzt wer­den, um die Ergeb­nisse von GWAS zu Nie­ren­funk­ti­ons­ver­lust mit ande­ren mole­ku­la­ren Daten zu ver­bin­den und Gene für wei­tere Unter­su­chun­gen der (Patho-)Phy­sio­lo­gie zu prio­ri­sie­ren.

Ihre Auf­ga­ben:
  • Durch­füh­rung von GWAS und Imple­men­tie­rung neuer Ansätze in Soft­ware zur Aus­wer­tung von hoch­di­men­sio­na­len Daten,
  • Erstel­lung einer For­schungs­da­ten­bank durch Inte­gra­tion von mole­ku­la­ren Daten und sta­tis­ti­schen Ergeb­nis­sen („Meta-Daten“),
  • Ent­wick­lung von Soft­ware und einer Web-basier­ten Platt­form zur Abfrage der inte­grier­ten Daten,
  • Mit­ar­beit im Team der Gene­ti­schen Epi­de­mio­lo­gie, im Son­der­for­schungs­be­reich und inter­na­tio­na­len GWAS Kon­sor­tium.

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

Unsere Anfor­de­run­gen:
  • Hoch­schul­ab­schluss (Mas­ter) in Infor­ma­tik, Bio­in­for­ma­tik, Sta­tis­tik, Mathe­ma­tik, oder Natur­wis­sen­schaf­ten mit Schwer­punkt Infor­ma­tik
  • Fort­ge­schrit­tene Pro­gram­mier­kennt­nisse,
  • Inter­esse an Daten­ma­nage­ment und sta­tis­ti­scher Aus­wer­tung,
  • Begeis­te­rung für medi­zi­ni­sche Fra­ge­stel­lun­gen, sehr gute Eng­lisch­kennt­nisse in Wort und Schrift sowie Kom­mu­ni­ka­ti­ons­fä­hig­keit, Team­geist und Zuver­läs­sig­keit.

Un­ser An­ge­bot:

Wir bie­ten Ihnen:
  • Ein inter­dis­zi­pli­nä­res, enga­gier­tes Team von Infor­ma­ti­kern, Mathe­ma­ti­kern, Sta­tis­ti­kern, Bio­lo­gen und Ärz­ten,
  • Ein­ar­bei­tung in die Metho­dik der Gene­ti­schen Epi­de­mio­lo­gie inklu­sive GWAS,
  • Wis­sen­schaft­li­chen Aus­tausch mit Metho­di­kern, Nie­ren­for­schern, und gene­ti­schen Epi­de­mio­lo­gen lokal, natio­nal, und inter­na­tio­nal,
  • Mög­lich­keit zur Pro­mo­tion bzw. zur fach­li­chen und wis­sen­schaft­li­chen Qua­li­fi­ka­tion.

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Die Uni­ver­si­tät Regens­burg setzt sich beson­ders für die Ver­ein­bar­keit von Fami­lie und Beruf ein (nähere Infor­ma­tio­nen unter http://www.uni-regensburg.de/chancengleichheit). Bei im Wesent­li­chen glei­cher Eig­nung wer­den schwer­be­hin­derte Bewer­be­rin­nen und Bewer­ber bevor­zugt ein­ge­stellt. Bitte wei­sen Sie auf eine vor­lie­gende Schwer­be­hin­de­rung ggf. bereits in der Bewer­bung hin. Bitte beach­ten Sie, dass wir Kos­ten, die bei einem etwai­gen Vor­stel­lungs­ge­spräch für Sie anfal­len soll­ten, nicht über­neh­men kön­nen. Bitte schi­cken Sie ihre aus­sa­ge­kräf­tige Bewer­bung bis 15. Februar 2019 in einem zusam­men­ge­füg­ten PDF (Anschrei­ben, bis­he­rige Pro­jekte, Lebens­lauf, Zeug­nis­ko­pien und – wenn mög­lich – zwei Kon­takt­per­so­nen für Refe­ren­zen) via Email an den Lehr­stuhl für Gene­ti­sche Epi­de­mio­lo­gie der Uni­ver­si­tät Regens­burg (Sekre­ta­riat Frau Pfreint­ner, email sylvia.pfreintner@ukr.de). Bei inhalt­li­chen Fra­gen wen­den Sie sich bitte an Frau Prof. Dr. Iris Heid (Tele­fon 0941/944-5211).

Das Team der Gene­ti­schen Epi­de­mio­lo­gie freut sich auf Ihre Bewer­bung!