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Gott­fried Wil­helm Leib­niz Uni­ver­si­tät Han­no­ver - Natur­wis­sen­schat­li­che Fakul­tät - Insti­tut für Boden­kunde

Am Insti­tut für Boden­kunde ist eine Stelle als Wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­bei­te­rin oder Wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter (EntgGr. 13 TV-L, 65 %) ab dem 01.01.2019 zu beset­zen. Die Stelle ist auf 3 Jahre befris­tet. Der Stel­len­um­fang ent­spricht 65 % der tarif­li­chen Arbeits­zeit. Die Mög­lich­keit zur Pro­mo­tion ist gege­ben.

Wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­beit
am Insti­tut für Boden­kunde

(EntgGr. 13 TV-L, 65 %)

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Der Auf­ga­ben­be­reich umfasst die Mit­ar­beit in dem Ver­bund­pro­jekt Bona­Res-ORDIAmur „Über­win­dung der Nach­bau­krank­heit mit­hilfe eines inte­grier­ten Ansat­zes“.

Die Nach­bau­krank­heit, auch „Boden­mü­dig­keit“ genannt, stellt ein ernst­haf­tes Pro­blem in der gar­ten- und acker­bau­li­chen Pra­xis dar. Diese Her­aus­for­de­rung wer­den wir in ORDIAmur gemein­sam in einem Ver­bund aus 13 Arbeits­grup­pen ver­schie­de­ner Uni­ver­si­tä­ten, die sich alle dem Ver­ständ­nis der zugrun­de­lie­gen­den Pro­zesse ver­schrie­ben haben, anneh­men und lösen.

Unser Teil­pro­jekt beschäf­tigt sich dabei auf Toxin/Patho­gen-Inter­ak­tio­nen in nach­bau­kran­ken Böden. Durch Appli­ka­tion ver­schie­de­ner Pilz-Iso­late soll die Aus­brei­tung, Infek­tion und poten­zi­elle Induk­tion der Nach­bau­krank­heit in ver­schie­de­nen Böden unter­schied­li­cher mine­ra­lo­gi­scher Zusam­men­set­zung und wech­seln­dem Nähr­stoff­an­ge­bot unter­sucht wer­den. Ziel ist es her­aus­zu­fin­den, ob ein­zelne, oder viel­mehr ein Zusam­men­spiel ver­schie­de­ner, Patho­gene ver­ant­wort­lich für die Ent­ste­hung der Nach­bau­krank­heit sind, wie sie sich im Boden aus­brei­ten und wel­che Boden­pa­ra­me­ter diese Aus­brei­tung för­dern bzw. behin­dern. Auf­grund von Vor­un­ter­su­chun­gen der ers­ten Phase des Ver­bund­pro­jek­tes wis­sen wir, dass die durch die Nach­bau­krank­heit indu­zierte Ver­schie­bung der mikro­bi­el­len Gemein­schaft mit einer star­ken Ände­rung des Assi­mi­lat-Trans­por­tes im tro­phi­schen Netz ein­her­geht. Zu die­sem Zweck ver­fol­gen wir in einem zwei­ten Unter­su­chungs­strang eine Iden­ti­fi­ka­tion mög­li­cher Patho­gene in einem Nischen­dif­fe­ren­zie­rungs­an­satz unter Nut­zung von Sta­bil­iso­to­pen (13C, 15N).

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

Vor­aus­set­zung für die Ein­stel­lung ist ein abge­schlos­se­nes wis­sen­schaft­li­ches Hoch­schul­stu­dium (M.Sc. oder Diplom) der Gar­ten­bau­wis­sen­schaf­ten, Agrar­wis­sen­schaf­ten, Bio­lo­gie, Geo­öko­lo­gie, Pflan­zen­bio­tech­no­lo­gie, Geo­wis­sen­schaf­ten oder ver­wandte Fächer.
Erwünscht sind Kennt­nisse auf dem Gebiet der Boden­kunde, Mikro­bio­lo­gie und/oder Mine­ra­lo­gie sowie aus­ge­wie­sene Labor­er­fah­rung.

Un­ser An­ge­bot:

Die Leib­niz Uni­ver­si­tät Han­no­ver will die beruf­li­che Gleich­be­rech­ti­gung von Frauen und Män­nern beson­ders för­dern und for­dert des­halb qua­li­fi­zierte Frauen nach­drück­lich auf, sich zu bewer­ben.
Schwer­be­hin­derte Bewer­be­rin­nen und Bewer­ber wer­den bei glei­cher Qua­li­fi­ka­tion bevor­zugt.

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Bitte rich­ten Sie Ihre Bewer­bung mit den übli­chen Unter­la­gen (ins­be­son­dere Moti­va­ti­ons­schrei­ben, Lebens­lauf, Zeug­nisse) bis zum 19.11.2018 vor­zugs­weise in elek­tro­ni­scher Form an

E-Mail: guggenberger@ifbk.uni-hannover.de

Gott­fried Wil­helm Leib­niz Uni­ver­si­tät Han­no­ver
Insti­tut für Boden­kunde
Her­ren­häu­ser Str. 2
30419 Han­no­ver

Für Aus­künfte ste­hen Ihnen Prof. Dr. Georg Gug­gen­ber­ger (Tel.: +49 511 762-2623,
E-Mail: guggenberger@ifbk.uni-hannover.de) oder Dr. Jens Boy (E-Mail: boy@ifbk.uni-hannover.de gerne zur Ver­fü­gung.

Infor­ma­tio­nen nach Arti­kel 13 DSGVO zur Erhe­bung per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten fin­den Sie unter https://www.uni-hannover.de/de/datenschutzhinweis-bewerbungen/.