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RWTH Aachen - Institut für Bildsame Formgebung der RWTH Aachen

Das Institut für Bildsame Formgebung (IBF) vertritt Forschung und Lehre für die Umformtechnik an der RWTH Aachen University. In einem interdisziplinären Team aus Ingenieuren/innen, Naturwissenschaftlern/innen und Informatikern/innen werden neue Umformverfahren entwickelt, vollständige Prozessketten in Simulation und Experiment abgebildet und bestehende Prozesse weiter optimiert. Die Arbeitsgruppe Flach- und Langprodukte befasst sich im Rahmen des SPP1640 „Fügen durch plastische Deformation“ mit dem Prozess des Walzplattierens. Hierbei werden verschiedene Metalllagen in einem Flachwalzprozess miteinander stoffschlüssig verbunden.

Kurzbeschreibung des Forschungsprojektes
Ziel der Forschung ist die Bildung eines grundlegenden Prozessverständnisses in Simulation und Experiment, um auf dieser Basis auch Metalle mit stark unterschiedlichen Festigkeiten verbinden zu können. Hierzu sind in den vorangegangenen Projektphasen numerische Modelle und praktische Methoden entwickelt worden, die zeigen, dass eine Angleichung der Festigkeit der zu verbindenden Partner vorteilhaft ist. In der aktuellen Projektphase soll die Verbindungsbildung zwischen einem harten Nickel- und einem weichen Aluminiumband untersucht werden. Um die Fließspannungen anzugleichen, soll eine Erwärmungseinrichtung konstruiert werden, die das härtere Nickel mittels konduktiver Erwärmung der Festigkeit des Aluminiums annähert. Hierzu steht ein modernes Walzwerk zur Verfügung, auf dem eine sichere Bandführung und eine präzise Prozessführung möglich sind. Neben der Konstruktion und Erprobung der Erwärmungseinrichtung sollen die Ergebnisse in ein numerisches Modell basierend auf einer bestehenden User-Subroutine überführt werden. Weiterhin besteht im Rahmen des SPP1640 die Möglichkeit zum Austausch mit vielfältigen Projekten an verschiedenen Universitäten in Deutschland. Ausdrücklich besteht im Rahmen dieses Projektes die Möglichkeit zur Promotion.

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Im Zuge Ihrer Tätigkeit begleiten Sie ein Forschungsprojekt zum Walzplattieren unterschiedlicher Metalle. Sie sind dabei verantwortlich für die Versuchsplanung, die numerische Simulation sowie die Kommunikation mit den beteiligten Forschungspartnern. In Zusammenarbeit mit den Maschinenverantwortlichen übernehmen Sie außerdem die Konstruktion der für die Versuchsdurchführung notwendigen Komponenten.
Neben den Tätigkeiten im Forschungsprojekt unterstützen Sie unser Team bei der Bearbeitung von Industrieaufträgen mit verwandten Fragestellungen. Die Möglichkeit zur Weitergabe Ihres Wissens durch entsprechende Lehrtätigkeiten rundet Ihren Aufgabenbereich ab.

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

Sie haben ihr Hochschulstudium (Master oder vergleichbar) im ingenieurwissenschaftlichen Bereich (Werkstofftechnik, Maschinenbau, Computational Engineering Science, o.ä.) mit überdurchschnittlichem Erfolg abgeschlossen.
Sie besitzen gute Kenntnisse im Bereich der Umformtechnik und idealerweise im Bereich des Flachwalzens und Walzplattierens.
Sie haben Erfahrung im Umgang mit modernen FE-Programmen (idealerweise Abaqus) sowie der Programmierung von Subroutinen (bspw. in Fortran).
Sie zeichnen sich durch ein hohes Maß an Selbständigkeit, Engagement, Eigeninitiative und persönlicher Belastbarkeit aus.
Sie verfügen über ausgeprägte kommunikative Fähigkeiten und Teamfähigkeit.
Sie sind verhandlungssicher sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache.

Un­ser An­ge­bot:

Die Einstellung erfolgt im Beschäftigtenverhältnis.

Die Stelle ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen und befristet auf 2 Jahre. Eine Verlängerung um weitere drei Jahre wird angestrebt.

Es handelt sich um eine Vollzeitstelle.

Eine Promotionsmöglichkeit besteht. Die Stelle ist bewertet mit TV-L EG 13.

Die RWTH ist als familiengerechte Hochschule zertifiziert.

Wir wollen an der RWTH Aachen besonders die Karrieren von Frauen fördern und freuen uns daher über Bewerberinnen.

Frauen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern sie in der Organisationseinheit unterrepräsentiert sind und sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Menschen sind ausdrücklich erwünscht.

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Für Vorab­in­for­ma­tio­nen steht Ihnen
Herr Mar­kus Grüber, M.Sc.
Tel.: +49 (0) 0241 80 95920

zur Ver­fü­gung.

Ihre Bewer­bung rich­ten Sie bitte bis zum 03.03.2017 an
RWTH Aachen
Herr Prof. Dr.-Ing. G. Hirt
Insti­tut für Bild­same Form­ge­bung
52056 Aachen