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An­ge­bot 78 von 163 vom 29.11.2019, 10:37

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TU Ber­lin - IWF

Unser For­schungs- und Lehr­an­ge­bot ori­en­tiert sich an Tech­no­lo­gie und Manage­ment des indus­tri­el­len Fabrik­be­triebs und umfasst sowohl die Ent­wick­lung von Pro­zess­tech­no­lo­gien und Pro­duk­ti­ons­an­la­gen als auch deren infor­ma­ti­ons­tech­ni­sche Model­lie­rung. In sechs Fach­ge­bie­ten arbei­ten Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­ler inter­dis­zi­pli­när an der "Digi­ta­len Fabrik". Unser Ziel ist es, Pro­dukt­ent­wick­lung, Fer­ti­gungs­pla­nung und Pro­duk­tion infor­ma­ti­ons­tech­nisch so abzu­bil­den und zu ver­net­zen, dass Pro­duk­tent­ste­hungs- und Lebens­zy­klen durch­gän­gig simu­liert, veri­fi­ziert und opti­miert wer­den kön­nen. Bereits 1904 gegrün­det, sind wir eine der tra­di­ti­ons­reichs­ten Ein­rich­tun­gen pro­duk­ti­ons­tech­ni­scher For­schung und Lehre in Deutsch­land. Mit gegen­wär­tig etwa 170 Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­lern bil­den wir jähr­lich etwa 200 Stu­den­tin­nen und Stu­den­ten in Maschi­nen­bau und Wirt­schafts­in­ge­nieur­we­sen aus.

Abschluss­ar­beit zum Thema: Model­lie­rung des Bruch­ver­hal­tens von GFK mit­hilfe der FEM

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Auf­grund des welt­weit stei­gen­den Pro­duk­ti­ons­vo­lu­mens von Bau­tei­len aus glas­fa­ser­ver­stärk­ten Kunst­stof­fen (GFK) sowie der vom Gesetz­ge­ber ange­streb­ten kreis­lauf­ori­en­tier­ten Wirt­schaft gewin­nen Lösun­gen zum Recy­cling der ein­ge­setz­ten Werk­stoffe an Bedeu­tung. Mit dem Ziel, den Anteil der ther­misch ver­wer­te­ten GFK-Rest­stoffe zu redu­zie­ren und einen hoch­wer­ti­gen Sekun­där­roh­stoff zu gewin­nen, ent­wi­ckelt das Insti­tut für Werk­zeug­ma­schi­nen und Fabrik­be­trieb (IWF) der TU Ber­lin eine Zer­klei­ne­rungs­an­lage für GFK-Rest­stoffe. Die erste Stufe der Anlage soll eine Vor­zer­klei­ne­rung über zwei gegen­läu­fig rotie­rende, werk­zeug­be­setzte Wal­zen rea­li­sie­ren. Vor­un­ter­su­chun­gen zur Zer­klei­ne­rung zwi­schen grad­li­nig beweg­ten Werk­zeu­gen sind bereits erfolgt.
Die vor­lie­gende Auf­ga­ben­stel­lung beinhal­tet die Ent­wick­lung einer FE-Bruch­si­mu­la­tion der
GFK-Rest­stoffe unter der Ein­wir­kung von stump­fen Werk­zeu­gen. Das Ziel der Arbeit ist die Ermitt­lung des Ein­flus­ses vari­ie­ren­der Werk­zeug­geo­me­trien auf das Bruch­ver­hal­ten.

Die Auf­ga­ben­stel­lung glie­dert sich wie folgt:
  • Ein­ar­bei­tung in die The­ma­tik, Lite­ra­tur­re­cher­che
  • Ermitt­lung eines geeig­ne­ten Mate­ri­al­ge­set­zes für die Model­lie­rung der GFK-Rest­stoffe
  • Ggf. Ermitt­lung von Mate­ri­al­pa­ra­me­tern durch Prüf­ver­fah­ren (Zug-, Druck, Bie­ge­ver­su­che)
  • Ent­wick­lung einer FE-Bruch­si­mu­la­tion
  • Aus­le­gung und Imple­men­tie­rung der Kon­takt­be­din­gun­gen zwi­schen Werk­zeug und GFK-Werk­stoff
  • Fest­le­gen eines Bruch­kri­te­ri­ums für die GFK-Werk­stoffe
  • Ermitt­lung eines geeig­ne­ten Lösungs­ver­fah­rens (impli­zit/expli­zit)
  • Vali­die­rung der simu­la­ti­ven Ergeb­nisse mit­tels vor­han­de­ner expe­ri­men­tel­ler Ergeb­nisse

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

  • Hin­ter­grund­wis­sen im Bereich der FEM
  • Vor­kennt­nisse im Bereich der Fes­tig­keits­lehre, Werk­stoff­tech­nik oder Kon­takt­me­cha­nik vor­teil­haft
  • Selbst­stän­dige und sorg­fäl­tige Arbeits­weise

Un­ser An­ge­bot:

  • Umfang­rei­che Betreu­ung
  • Sehr gute Aus­stat­tung
  • Gestal­tungs­spiel­raum bei der Auf­ga­ben­stel­lung