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An­ge­bot 154 von 180 vom 26.07.2019, 10:40

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Hum­boldt-Uni­ver­si­tät zu Ber­lin - Exzel­lenz­clus­ter Mat­ters of Activity

Der Clus­ter Mat­ters of Activity hat das Ziel, Grund­la­gen für eine neue Kul­tur des Mate­ria­len zu schaf­fen. Die zen­trale Vision des Pro­jekts ist es, Bil­der, Räume und Mate­ria­lien als aktive Bau­for­men einer neuen sym­bo­li­schen und phy­si­schen Rea­li­tät zu ent­wi­ckeln, in der sich Natur und Kul­tur in neu­ar­ti­ger Weise ver­schrän­ken. In die­sem Zusam­men­hang ist die inter­dis­zi­pli­näre Erfor­schung und Ent­wick­lung von nach­hal­ti­gen Pro­zes­sen und Struk­tu­ren ein zen­tra­les Anlie­gen in allen Berei­chen visu­ell-mate­ria­ler Prä­gung wie Weara­bles, Werk­stoff­tech­nik, Medi­zin­tech­nik, Logis­tik, Archi­tek­tur und Robo­tik. Mehr als 40 Dis­zi­pli­nen unter­su­chen sys­te­ma­tisch Design­stra­te­gien für Mate­ria­lien und Struk­tu­ren, die sich spe­zi­fi­schen Anfor­de­run­gen und Umge­bun­gen anpas­sen. Der Clus­ter setzt auf eine neue Rolle von Ges­tal­tung, die sich vor dem Hin­ter­grund eines wach­sen­den Reich­tums und der ste­ti­gen Wei­ter­ent­wick­lung von Mate­ria­lien und Visua­li­sie­rungs­for­men in allen Dis­zi­pli­nen abzeich­net.

Dok­to­rand (m/w/d) im Fach­be­reich Bio­lo­gie, Mate­ri­al­wis­sen­schaft oder Inge­nieurs­we­sen

ab dem 01.01.2020 befris­tet bis zum 31.12.2022 am Max- Planck- Insti­tut für Kol­loid- und Grenz­flä­chen­for­schung in Pots­dam-Golm im Rah­men des Exzel­lenz­clus­ters Mat­ters of Activity. Image Space Mate­rial

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Der Exzel­lenz­clus­ters Mat­ters of Activity schreibt im Rah­men sei­nes struk­tu­rier­ten Pro­mo­ti­ons­pro­gramms eine Pro­mo­ti­ons­stelle aus. Das Pro­mo­ti­ons­pro­gramm för­dert dis­zi­pli­näre Pro­mo­tio­nen in Ver­bin­dung mit der gemein­sa­men For­schung in einer inter­dis­zi­pli­nä­ren Arbeits­gruppe inner­halb der Pro­gramm­lauf­zeit von 36 Mona­ten.



Auf­ga­ben­ge­biet:

Das Pro­jekt »Mate­rial Form Func­tion« besetzt eine Pro­mo­ti­ons­stelle zur Ana­lyse von »Tes­sel­la­ted Mate­ri­als Sys­tems«. Im Mit­tel­punkt des Pro­mo­ti­ons­vor­ha­bens ste­hen Form­funk­ti­ons­be­zie­hun­gen in zwei bio­lo­gi­schen Sys­te­men, tes­se­lierte Knor­pel­ske­lette von Haien und Rochen und der­male Rüs­tun­gen von Gür­tel­tie­ren (arma­dillo). Beide bio­lo­gi­schen Sys­teme nut­zen die Vor­teile der archi­tek­to­ni­schen Anord­nung von wei­chen und har­ten Mate­ria­lien, um beein­dru­ckende Kom­bi­na­tio­nen von mecha­ni­schen und kine­ma­ti­schen Funk­tio­nen zu ver­mit­teln. Der Zusam­men­hang zwi­schen Gewe­be­zu­sam­men­set­zung, Archi­tek­tur, Mate­ri­al­ei­gen­schaf­ten und Per­for­mance wird im Rah­men der Mate­ri­al­öko­lo­gie unter­sucht. Modernste mor­pho­lo­gi­sche Tech­ni­ken (bild­ge­bende Cha­rak­te­ri­sie­rung von Struk­tur- und Mate­ri­al­ei­gen­schaf­ten) und funk­tio­nale Ansätze (z.B. Simu­la­tio­nen und phy­si­ka­li­sche Modelle der Inter­ak­tion und Bio­me­cha­nik der tes­se­lier­ten Sys­teme) wer­den kom­bi­niert. Über­ge­ord­ne­tes Ziel ist die Iden­ti­fi­zie­rung all­ge­mei­ner Prin­zi­pien, die für bio­mime­ti­sche und bio­in­for­ma­tive tech­ni­sche Lösun­gen wei­ter­ver­wen­det wer­den könn­ten, z.B. in der Archi­tek­tur, im (Weara­bles-)Design und in Zusam­men­ar­beit mit Robo­ti­kern.



Die Arbei­ten erfol­gen in enger Zusam­men­ar­beit mit dem Labor für Ver­glei­chende Mor­pho­lo­gie, Mecha­nik & Bio­ma­te­ria­lien am Max-Planck-Insti­tut für Kol­loid- und Grenz­flä­chen­for­schung in Golm (Pots­dam, bei Ber­lin) sowie dem Labor für Mor­pho­lo­gie und For­men­ge­schichte an der HU Ber­lin.

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

  • Erfolg­reich abge­schlos­se­nes Hoch­schul­stu­dium in Bio­lo­gie, Mate­ri­al­wis­sen­schaft oder Inge­nieurs­we­sen
  • Erfah­run­gen in der bild­ge­ben­den Cha­rak­te­ri­sie­rung von (bio­lo­gi­schen) Struk­tu­ren, Bio­ma­te­ri­al­wis­sen­schaft, mecha­ni­scher Cha­rak­te­ri­sie­rung von bio­lo­gi­schen Mate­ria­lien, Model­lie­rung und Simu­la­tion von bio­lo­gi­schen Struk­tu­ren (Kine­ma­tik und Dyna­mik), Bio­in­for­ma­tik
  • Die Qua­li­fi­zie­rung in allen für das For­schungs­pro­jekt rele­van­ten Dis­zi­pli­nen sollte in einem Moti­va­ti­ons­schrei­ben beschrie­ben wer­den
  • Gro­ßes Inter­esse an inter­dis­zi­pli­nä­rer For­schung ist zwin­gend erfor­der­lich und jede Erfah­rung in die­ser Hin­sicht ist von Vor­teil
  • Sehr gute Eng­lisch­kennt­nisse in Wort und Schrift
  • Hohe Moti­va­tion, selbst­stän­dige Arbeits­weise und Team­fä­hig­keit

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Bewer­bun­gen, einschl. tabel­la­ri­scher Lebens­lauf, Moti­va­ti­ons­schrei­ben, Zeug­nisse und Exposé sind unter Angabe der Kenn­zif­fer MPG/MoA/1/19 an 

Max Planck Insti­tute of Col­lo­ids and Inter­faces
Depart­ment of Bio­ma­te­ri­als, 
Dr. Mason Dean und Prof. Dr. John Nya­ka­tura
, Pots­dam Sci­ence Park, 
14424 Pots­dam 

oder bevor­zugt per E-Mail in einer PDF-Datei an MoA.application@hu-berlin.de zu rich­ten. 
Das For­schungs­pro­gramm des Exzel­lenz­clus­ters fin­den Sie unter https://hu-berlin.de/moa