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An­ge­bot 67 von 95 vom 19.10.2018, 15:17

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Fraun­ho­fer Insti­tut für Pho­to­ni­sche Mikro­sys­teme

Das Fraun­ho­fer-Insti­tut für Pho­to­ni­sche Mikro­sys­teme ist eines von 67 Insti­tu­ten der Fraun­ho­fer-Gesell­schaft, einer der füh­ren­den Orga­ni­sa­tio­nen für ange­wandte For­schung in Europa.

Abschluss­ar­beit zum Thema: "Unter­su­chung des ther­misch erzeug­ten Luft­schalls an MEMS-Bau­ele­men­ten" (IPMS-2018-183)

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Am Fraun­ho­fer IPMS wur­den erste MEMS-Struk­tu­ren für eine Schall­ge­bung im Hör­be­reich unter­sucht. Beson­de­res Augen­merk soll nun auf der Schall­ge­bung basie­rend auf dem ther­mo­a­kus­ti­schen Effekt lie­gen. Tech­nisch ist diese inter­es­sant, da keine mecha­ni­schen Bewe­gun­gen erfor­der­lich sind und die Schall­quelle als Mono­polstrah­ler betrach­tet wer­den kann. Eine zen­trale Frage ist, ob die­ser Effekt tech­nisch sinn­voll genutzt wer­den kann.

Die Arbeit umfasst fol­gende Teil­as­pekte:

Es ist zunächst zu unter­su­chen, wel­chen Anteil der beob­ach­te­ten Schall­er­zeu­gung dem ther­mo­a­kus­ti­schen Effekt zuge­ord­net wer­den kann. Die Frage ist, ob an der Grenz­flä­che zwi­schen den MEMS-Struk­tu­ren und der umge­ben­den Luft ther­mi­sche Ener­gie in Schwin­gungs­en­er­gie umge­wan­delt wird (=ther­mo­a­kus­ti­scher Effekt). Dar­über hin­aus ist zu klä­ren, mit wel­cher Effi­zi­enz die Schall­er­zeu­gung statt­fin­det, wel­che Opti­mie­rungs­mög­lich­kei­ten es gibt und schließ­lich ob eine prak­ti­sche Nut­zung des Effek­tes sinn­voll erscheint.

Schwer­punkte:
  • Ein­ar­bei­tung zum Auf­bau und der Funk­ti­ons­weise von MEMS-Laut­spre­chern, Ein­ar­bei­tung und Recher­che zum ther­mo­a­kus­ti­schen Effekt, des­sen Model­lie­rung und Anwen­dung
  • Expe­ri­men­telle Unter­su­chung zur Tren­nung ver­schie­de­ner Ursa­chen der Schall­er­zeu­gung
  • Ent­wick­lung eines Modells und Abgleich mit expe­ri­men­tel­len Beob­ach­tun­gen
  • Bestim­mung der Sen­si­ti­vi­tät und Bewer­tung im Ver­gleich zu wei­te­ren Effek­ten
  • Ent­wick­lung und Bewer­tung von Opti­mie­rungs­stra­te­gien hin­sicht­lich einer Leis­tungs- und Effi­zi­enz­stei­ge­rung des ther­mo­a­kus­ti­schen Effek­tes

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

  • Stu­dium der Phy­sik, Elek­tro­tech­nik, Mikro­sys­tem­tech­nik oder eines ver­gleich­ba­ren Stu­di­en­gangs
  • Kennt­nisse im Bereich Fluid­dy­na­mik
  • Kennt­nisse im Bereich Model­lie­rung dyna­mi­scher Sys­teme
  • Selb­stän­dige, ziel­ori­en­tierte und struk­tu­rierte Arbeits­weise
  • Gute Deutsch- und Eng­lisch­kennt­nisse in Wort und Schrift

Sie begeis­tern sich für MEMS-Laut­spre­cher­tech­no­lo­gien und wol­len mit Ihrer Arbeit die For­schung am IPMS vor­an­trei­ben? Dann soll­ten wir uns schnells­tens ken­nen­ler­nen!

Un­ser An­ge­bot:

Wir bie­ten Ihnen ein span­nen­des Thema und indi­vi­du­elle Betreu­ung bei der Erstel­lung Ihrer Abschluss­ar­beit durch erfah­rene Mit­ar­bei­tende. Auf Sie war­tet ein moti­vier­tes und dyna­mi­sches Team in einer sehr gut aus­ge­stat­te­ten For­schungs- und Ent­wick­lungs­land­schaft. Zudem bie­ten wir Ihnen Anknüp­fungs­punkte im Rah­men Ihres Stu­di­ums oder Ihres Berufs­ein­stiegs, z.B. eine Tätig­keit als wis­sen­schaft­li­che Hilfs­kraft, eine anschlie­ßende Pro­mo­tion oder der Beginn Ihrer Kar­riere als Nach­wuchs­wis­sen­schaft­le­rin bzw. Nach­wuchs­wis­sen­schaft­ler am Fraun­ho­fer IPMS. Wir unter­stüt­zen Sie dabei!

Die Durch­füh­rung der wis­sen­schaft­li­chen Arbeit ist am Fraun­ho­fer IPMS in Dres­den vor­ge­se­hen. Die Prü­fungs­leis­tung erfolgt über die Anbin­dung an eine deut­sche Fach­hoch­schule/Uni­ver­si­tät und rich­tet sich nach dem jewei­li­gen Lan­des­hoch­schul­ge­setz.

Die Stelle ist zum nächst­mög­li­chen Zeit­punkt zu beset­zen.
Die Stelle ist auf 6 Monate befris­tet.
Schwer­be­hin­derte Men­schen wer­den bei glei­cher Eig­nung bevor­zugt ein­ge­stellt.
Die Fraun­ho­fer-Gesell­schaft legt Wert auf die beruf­li­che Gleich­stel­lung von Frauen und Män­nern.

Fraun­ho­fer ist die größte Orga­ni­sa­tion für anwen­dungs­ori­en­tierte For­schung in Europa. Unsere For­schungs­fel­der rich­ten sich nach den Bedürf­nis­sen der Men­schen: Gesund­heit, Sicher­heit, Kom­mu­ni­ka­tion, Mobi­li­tät, Ener­gie und Umwelt. Wir sind krea­tiv, wir gestal­ten Tech­nik, wir ent­wer­fen Pro­dukte, wir ver­bes­sern Ver­fah­ren, wir eröff­nen neue Wege.

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Bitte sen­den Sie uns Ihre voll­stän­di­gen und aus­sa­ge­kräf­ti­gen Bewer­bungs­un­ter­la­gen aus­schließ­lich online und über den unten ste­hen­den Link.