Blätter-Navigation

An­ge­bot 92 von 116 vom 17.09.2018, 13:34

logo

Fraun­ho­fer Insti­tut für Pho­to­ni­sche Mikro­sys­teme

Das Fraun­ho­fer-Insti­tut für Pho­to­ni­sche Mikro­sys­teme ist eines von 67 Insti­tu­ten der Fraun­ho­fer-Gesell­schaft, einer der füh­ren­den Orga­ni­sa­tio­nen für ange­wandte For­schung in Europa.

Abschluss- / Stu­di­en­ar­beit zum Thema: „Schall­quel­len­lo­ka­li­sa­tion auf MEMS-Laut­spre­cher­chips" (IPMS-2018-97)

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Die am Fraun­ho­fer IPMS ent­wi­ckel­ten MEMS-Laut­spre­cher bestehen aus einer Viel­zahl von Bie­ge­bal­ken, die Auf­grund ihrer Bewe­gung zu der Ver­drän­gung eines Luft­vo­lu­mens und somit zur Erzeu­gung von Luft­schall füh­ren. Bei offe­nen Test­struk­tu­ren kann die Funk­ti­ons­weise ein­zel­ner Bal­ken optisch kon­trol­liert wer­den. Um den akus­ti­schen Kurz­schluss zu ver­mei­den und eine Schall­ab­strah­lung zu ermög­li­chen, ist die Tren­nung der Bal­ken­vor­der- von den Bal­ken­rück­sei­ten durch ein Gehäuse erfor­der­lich. Damit ist eine opti­sche Kon­trolle der Bal­ken­be­we­gung nicht mehr mög­lich. Durch einen hoch auf­ge­lös­ten Schall­feld­scan, bei gleich­zei­ti­ger hoch­fre­quen­ter Anre­gung der Akto­ren soll – ana­log zum Prin­zip der für Lärm­mes­sun­gen ein­ge­setz­ten akus­ti­schen Kame­ras – die Loka­li­sa­tion von Schall­quel­len auf der Chi­po­ber­flä­che im Sub­mil­li­me­ter­be­reich erreicht wer­den.

Die Arbeit umfasst fol­gende Teil­as­pekte:

Die Loka­li­sa­tion von Schall­quel­len kann im Wesent­li­chen durch die Mes­sung von Druck und Phase an unter­schied­li­chen Posi­tio­nen in einem Schall­feld erfol­gen. Ziel der Arbeit es, einen Algo­rith­mus zu ent­wi­ckeln und prak­tisch umzu­set­zen, der durch eine geeig­nete Ansteue­rung des Laut­spre­cher­chips und einer akus­ti­schen Abtas­tung des Schall­fel­des zu einer opti­schen Dar­stel­lung der Schall­quel­len führt.

Schwer­punkte der Arbeit:

  • Ein­ar­bei­tung in die Funk­ti­ons­weise elek­tro­sta­ti­scher MEMS-Laut­spre­cher basie­rend auf der „Nano e-drive“-Tech­no­lo­gie des Fraun­ho­fer IPMS
  • Recher­che zur Funk­ti­ons­weise akus­ti­scher Kame­ras bei der Mes­sung kor­rel­lier­ter Signale
  • Ent­wick­lung eines Algo­rith­mus zur Loka­li­sa­tion von Schall­quel­len in einer vor­ge­ge­be­nen Ebene, Ablei­tung von Rand­be­din­gun­gen an das Mess­sys­tem und die erfor­der­li­che Ansteue­rung
  • Prak­ti­sche Umset­zung in Mat­lab und Anpas­sung eines Labor­mess­plat­zes zu Aus­wer­tung und Ansteue­rung eines opti­schen Mikro­fons mit drei Line­ar­ti­schen und einem Rota­ti­ons­tisch
  • Durch­füh­rung und Aus­wer­tung exam­pla­ri­scher Mes­sun­gen für den Funk­ti­ons­nach­weis

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

Was Sie mit­brin­gen:

  • Stu­dium der Phy­sik, Elek­tro­tech­nik, Mecha­tro­nik, Mikro­sys­tem­tech­nik, Infor­ma­tik oder eines ver­gleich­ba­ren Stu­di­en­gangs
  • Kennt­nisse im Bereich der Akus­tik oder Elek­tro­akus­tik
  • Kennt­nisse in Mat­lab, GNU Octave oder all­ge­meine Pro­gram­mier­kennt­nisse sind von Vor­teil
  • Selb­stän­dige, ziel­ori­en­tierte und struk­tu­rierte Arbeits­weise

Sie begeis­tern sich für MEMS-Laut­spre­cher­tech­no­lo­gien und Mess­tech­nik und wol­len mit Ihrer Arbeit die For­schung am IPMS vor­an­trei­ben? Dann soll­ten wir uns schnells­tens ken­nen­ler­nen!

Un­ser An­ge­bot:

Was Sie erwar­ten kön­nen:

Wir bie­ten Ihnen ein span­nen­des Thema und indi­vi­du­elle Betreu­ung bei der Ers­tel­lung Ihrer Abschluss-/Stu­di­en­ar­beit durch erfah­rene Mit­ar­bei­tende. Auf Sie war­tet ein moti­vier­tes und dyna­mi­sches Team in einer sehr gut aus­ge­stat­te­ten For­schungs- und Ent­wick­lungs­land­schaft. Zudem bie­ten wir Ihnen Anknüp­fungs­punkte im Rah­men Ihres Stu­di­ums oder Ihres Berufs­ein­stiegs, z.B. eine Tätig­keit als wis­sen­schaft­li­che Hilfs­kraft, eine ansch­lie­ßende Pro­mo­tion oder der Beginn Ihrer wis­sen­schaft­li­chen Kar­riere als Nach­wuchs­wis­sen­schaft­le­rin bzw. Nach­wuchs­wis­sen­schaft­ler am Fraun­ho­fer IPMS.
Wir unter­stüt­zen Sie dabei!

Die Durch­füh­rung der wis­sen­schaft­li­chen Arbeit ist im Geschäfts­feld Mono­li­thisch inte­grierte Aktor- und Sen­sor­sys­teme am Fraun­ho­fer IPMS in Dres­den vor­ge­se­hen. Die Prü­fungs­leis­tung erfolgt über die Anbin­dung an eine deut­sche Fach­hoch­schule/Uni­ver­si­tät und rich­tet sich nach dem jewei­li­gen Lan­des­hoch­schul­ge­setz.

Schwer­be­hin­derte Men­schen wer­den bei glei­cher Eig­nung bevor­zugt ein­ge­stellt.
Die Fraun­ho­fer-Gesell­schaft legt Wert auf die beruf­li­che Gleich­stel­lung von Frauen und Män­nern.

Fraun­ho­fer ist die größte Orga­ni­sa­tion für anwen­dungs­ori­en­tierte For­schung in Europa. Unsere For­schungs­fel­der rich­ten sich nach den Bedürf­nis­sen der Men­schen: Gesund­heit, Sicher­heit, Kom­mu­ni­ka­tion, Mobi­li­tät, Ener­gie und Umwelt. Wir sind krea­tiv, wir ges­tal­ten Tech­nik, wir ent­wer­fen Pro­dukte, wir ver­bes­sern Ver­fah­ren, wir eröff­nen neue Wege.

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Bitte sen­den Sie uns Ihre voll­stän­di­gen und aus­sa­ge­kräf­ti­gen Bewer­bungs­un­ter­la­gen aus­schließ­lich online über den ange­ge­be­nen Link.