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An­ge­bot 88 von 103 vom 19.12.2017, 08:23

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Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar

Archi­tek­tur, Bau­in­ge­nieur­we­sen, Ges­tal­tung und Medien – mit ihren Fakul­tä­ten und Arbeits­ge­bie­ten ver­fügt die Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar heute über ein ein­zig­ar­ti­ges Pro­fil.

Auf­bau­end auf die inge­nieur­wis­sen­schaft­li­chen und archi­tek­tur­ori­en­tier­ten Dis­zi­pli­nen hat die Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar ein brei­tes Lehr- und For­schungs­pro­fil ent­wi­ckelt. Das Spek­trum der Uni­ver­si­tät umfasst heute über 30 Stu­di­en­gänge und reicht von der Freien Kunst über Design, Web-Design, Visu­elle Kom­mu­ni­ka­tion, Medi­en­ge­stal­tung und Kul­tur bis zu Archi­tek­tur, Bau­in­ge­nieur­we­sen, Bau­stoff­kunde, Ver­fah­rens­tech­nik und Umwelt sowie Manage­ment.

Der Begriff »Bau­haus« im Namen unse­rer Uni­ver­si­tät steht heute für Expe­ri­men­tier­freu­dig­keit, Offen­heit, Krea­ti­vi­tät, Nähe zur indus­tri­el­len Pra­xis und Inter­na­tio­na­li­tät. Aus­ge­hend von der Tra­di­tion des Bau­hau­ses sind auch alle Fakul­tä­ten an der Ges­tal­tung des öffent­li­chen Rau­mes betei­ligt.

Wir begrei­fen es als eine Auf­gabe, auf den jewei­li­gen Gebie­ten der Wis­sen­schaft und der Kunst an der Kon­zep­tion, Kon­struk­tion und Ges­tal­tung gegen­wär­ti­ger und zukünf­ti­ger Lebens­räume mit­zu­ar­bei­ten – ana­ly­tisch, krea­tiv und inno­va­ti­ons­freu­dig. In allen wis­sen­schaft­li­chen Berei­chen spielt, wie auch in der künst­le­ri­schen Ent­wick­lung, die Pra­xis­nähe eine große Rolle. Prüf­auf­träge, Gut­ach­ter­tä­tig­keit und Pro­dukt­ent­wick­lung sind bei Bau­in­ge­nieu­ren ebenso wich­tig wie bei Medi­en­ent­wick­lern oder Desi­gnern.

W1-Pro­fes­sur

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

An der Fakul­tät Bau­in­ge­nieur­we­sen der Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar ist zum nächst­mög­li­chen Zeit­punkt die

Juni­or­pro­fes­sur (W1)
»Kom­plexe Trag­werke«


zu beset­zen.

Die/Der zu Beru­fende soll die Kon­zep­tion, Modell­bil­dung, Simu­la­tion und expe­ri­men­telle Unter­su­chung kom­ple­xer Trag­struk­tu­ren in Lehre und For­schung ver­tre­ten und damit zusam­men­hän­gende bau­in­ge­nieur­wis­sen­schaft­li­che Fra­ge­stel­lun­gen bear­bei­ten.

Die Stel­len­in­ha­be­rin bzw. der Stel­len­in­ha­ber betä­tigt sich an der Fakul­tät Bau­in­ge­nieur­we­sen im For­schungs­feld des Kon­struk­ti­ven Inge­nieur­baus. In enger inter­dis­zi­pli­nä­rer Koope­ra­tion mit den vor­han­de­nen Pro­fes­su­ren soll die Juni­or­pro­fes­sur min­des­tens eines der fol­gen­den The­men­fel­der abde­cken:

  • Adap­tive Trag­werke und Steue­rung des Trag­ver­hal­tens (Struc­tu­ral Con­trol)
  • Leicht­bau­kon­struk­tio­nen
  • Beweg­li­che Trag­werke (Deploya­ble/Mova­ble Struc­tu­res)
  • Auto­ma­ti­siert gefer­tigte Bau­teile bzw. Fer­tig­teile
  • Bau­werke und Bau­teile im Zusam­men­hang mit Natur­ge­fah­ren und Kli­ma­wan­del
  • Inge­nieur­bau­ten im Kon­text der Ener­gie­wende

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

Her­vor­ra­gende didak­ti­sche Fähig­kei­ten und Erfah­run­gen in der Lehre – auch in eng­li­scher Spra­che – sind Grund­vor­aus­set­zung für eine erfolg­rei­che Tätig­keit an unse­rer Ein­rich­tung.

Es wird eine her­vor­ra­gende fach­li­che Qua­li­fi­ka­tion erwar­tet sowie die Bereit­schaft, sich fun­diert in die Grund­la­gen­for­schung sowie in wirt­schafts­nahe For­schung zur Gene­rie­rung von Dritt­mit­tel­auf­kom­men ein­zu­brin­gen. Dies schließt die Mit­wir­kung bei der Bean­tra­gung grö­ße­rer For­schungs­for­mate ein (z. B. For­scher­gruppe oder SFB). Idea­ler­weise kann der/die Bewer­ber/in erste Erfah­run­gen in der Akqui­si­tion und Abwick­lung von Dritt­mit­tel­pro­jek­ten vor­wei­sen.

Eine Bereit­schaft zur inter­dis­zi­pli­nä­ren Koope­ra­tion sowie zur Mit­wir­kung in Hoch­schul­gre­mien wird erwar­tet.

Ein­stel­lungs­vor­aus­set­zun­gen sind neben den all­ge­mei­nen dienst­recht­li­chen Vor­aus­set­zun­gen min­des­tens ein abge­schlos­se­nes Hoch­schul­stu­dium, päd­ago­gi­sche Eig­nung sowie die beson­dere Befä­hi­gung zu wis­sen­schaft­li­cher Arbeit, die in der Regel durch die her­aus­ra­gende Qua­li­tät einer Pro­mo­tion nach­ge­wie­sen wird, s. auch § 82 des Thü­rin­ger Hoch­schul­ge­set­zes.

Un­ser An­ge­bot:

Bei Vor­lie­gen der per­sön­li­chen Vor­aus­set­zun­gen erfolgt die Ein­stel­lung in ein Beam­ten­ver­hält­nis auf Zeit. Das Dienst­ver­hält­nis ist auf drei Jahre befris­tet, wobei nach posi­ti­ver Eva­lua­tion der erbrach­ten Leis­tun­gen eine Ver­län­ge­rung um wei­tere drei Jahre erfolgt.

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Die Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar ver­folgt eine gleich­stel­lungs­för­dernde, fami­li­en­freund­li­che Per­so­nal­po­li­tik. Zu den stra­te­gi­schen Zie­len der Uni­ver­si­tät gehört, den Frau­en­an­teil in Lehre und For­schung zu erhö­hen. Die Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar bit­tet daher qua­li­fi­zierte Wis­sen­schaft­le­rin­nen aus­drück­lich um ihre Bewer­bung.

Schwer­be­hin­derte Men­schen wer­den bei glei­cher Qua­li­fi­ka­tion bevor­zugt berück­sich­tigt.

Ihre Bewer­bung, exklu­siv als opti­mierte pdf-Datei, mit den übli­chen aus­sa­ge­kräf­ti­gen Unter­la­gen rich­ten Sie bitte unter Angabe der Kenn­zif­fer B/JP-04/17 bis zum 15. Februar 2018 an:

Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar
Geschäfts­füh­rung der Fakul­tät Bau­in­ge­nieur­we­sen
Frau Clau­dia Gold­am­mer

claudia.goldammer@uni-weimar.de