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An­ge­bot 46 von 101 vom 28.11.2017, 14:54

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TU Ber­lin - IWF

Unser For­schungs- und Lehr­an­ge­bot ori­en­tiert sich an Tech­no­lo­gie und Manage­ment des indus­tri­el­len Fabrik­be­triebs und umfasst sowohl die Ent­wick­lung von Pro­zess­tech­no­lo­gien und Pro­duk­ti­ons­an­la­gen als auch deren infor­ma­ti­ons­tech­ni­sche Model­lie­rung. In sechs Fach­ge­bie­ten arbei­ten Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­ler inter­dis­zi­pli­när an der "Digi­ta­len Fabrik". Unser Ziel ist es, Pro­dukt­ent­wick­lung, Fer­ti­gungs­pla­nung und Pro­duk­tion infor­ma­ti­ons­tech­nisch so abzu­bil­den und zu ver­net­zen, dass Pro­duk­tent­ste­hungs- und Lebens­zy­klen durch­gän­gig simu­liert, veri­fi­ziert und opti­miert wer­den kön­nen. Bereits 1904 gegrün­det, sind wir eine der tra­di­ti­ons­reichs­ten Ein­rich­tun­gen pro­duk­ti­ons­tech­ni­scher For­schung und Lehre in Deutsch­land. Mit gegen­wär­tig etwa 170 Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­lern bil­den wir jähr­lich etwa 200 Stu­den­tin­nen und Stu­den­ten in Maschi­nen­bau und Wirt­schafts­in­ge­nieur­we­sen aus.

Kon­struk­tion und Fer­ti­gung eines Werk­zeug­hal­ters mit inte­grier­ter Tem­pe­ra­tur­sen­so­rik für die Dreh­be­ar­bei­tung

Abschluss­ar­beit

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Am Insti­tut für Werk­zeug­ma­schi­nen und Fabrik­be­trieb (IWF) der TU Ber­lin ist ein Ver­suchs­stand ent­wi­ckelt wor­den, der den wäh­rend der Zer­spa­nung auf­tre­ten­den Werk­zeug­ver­schleiß mit­tels Laser­in­ter­fe­ro­me­trie sowie die auf­tre­ten­den Pro­zess­kräfte und die Achs­leis­tung der Antriebe ermit­telt. Die­ser Auf­bau ist um einen Werk­zeug­hal­ter mit inte­grier­ter Tem­pe­ra­tur­sen­so­rik zu erwei­tern.
Inhalt die­ser Arbeit ist die Inte­gra­tion von Ther­mo­ele­men­ten in einen Werk­zeug­hal­ter für die Dreh­be­ar­bei-tung, sodass eine Online­mes­sung der Werk­zeug­tem­pe­ra­tur wäh­rend der Zer­spa­nung ermög­licht wird. Der Werk­zeug­hal­ter ist zu fer­ti­gen, in Betrieb zu neh­men und durch Refe­renz­mes­sun­gen zu kali­brie­ren, sodass anhand der Mes­sung der Werk­zeug­tem­pe­ra­tur die Tem­pe­ra­tur in der Zer­span­zone ermit­telt wer­den kann. Anschlie­ßend ist der gesamte Auf­bau zu vali­die­ren, kri­tisch zu bewer­ten und Opti­mie­rungs­po­ten­zial zu benen­nen.

Diese Arbeit lässt sich in fol­gende Schwer­punkte unter­tei­len:
  • Erfas­sen des Stands der Tech­nik hin­sicht­lich Dreh­pro­zess, Ver­schleiß­mes­sung, Tem­pe­ra­tur-mes­sung
  • Fer­ti­gung eines Werk­zeug­hal­ters mit inte­grier­ter Tem­pe­ra­tur­sen­so­rik durch Drah­tero­die­ren oder addi­tive Ver­fah­ren
  • Refe­renz­mes­sun­gen mit opti­scher Tem­pe­ra­tur­mess­tech­nik
  • Test der kali­brier­ten Tem­pe­ra­tur­mess­tech­nik in Zer­span­ver­su­chen
  • Kri­ti­sche Bewer­tung und Benen­nung von Opti­mie­rungs­po­ten­zial
  • voll­stän­dige Doku­men­ta­tion der Ergeb­nisse und der Fer­ti­gungs­un­ter­la­gen

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

Sie soll­ten fol­gende Anfor­de­run­gen erfül­len:
  • Struk­tu­rierte Vor­ge­hens­weise, schnelle Auf­fas­sungs­gabe
  • Kon­struk­ti­ons- bzw. fer­ti­gungs­tech­ni­sche Kennt­nisse sind wün­schens­wert
  • Inter­esse an Mess­tech­nik und Kon­struk­tion

Un­ser An­ge­bot:

  • Umfas­sende Betreu­ung und ange­nehme Arbeits­at­mo­sphäre
  • Mit­ar­beit in Indus­trie­pro­jek­ten
  • Umset­zung eige­ner Ideen

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Bitte voll­stän­dig mit Lebens­lauf, Anschrei­ben und Zeug­nis­sen.