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An­ge­bot 47 von 166 vom 07.02.2018, 18:11

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Fraun­ho­fer IPK - Pro­duk­ti­ons­sys­teme, Mikro­pro­duk­ti­ons­tech­nik

Das Fraun­ho­fer-Insti­tut für Pro­duk­ti­ons­an­la­gen und Kon­struk­ti­ons­tech­nik IPK ist eines von 67 Insti­tu­ten und For­schungs­ein­rich­tun­gen der Fraun­ho­fer-Gesell­schaft. Wir wid­men uns der Ver­bin­dung von Wis­sen­schaft und Pra­xis im Bereich indus­tri­el­ler Pro­duk­tion. Das heißt, hier wird nicht nur theo­re­tisch geforscht, son­dern durch die Zusam­men­ar­beit mit Unter­neh­men, Ver­bän­den und öffent­li­chen Insti­tu­tio­nen fin­den die Ergeb­nisse gleich Anwen­dung für die Pro­duk­tion der Zukunft.

(Pflicht-)Prak­ti­kum: Ultra­prä­zi­si­ons­dre­hen von sprö­den Werk­stof­fen mit mono­kris­tal­li­nen Diamant­werk­zeu­gen

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Das Thema des Prak­ti­kums gehört zum Bereich der Fer­ti­gungs­ver­fah­ren, genauer gesagt, dem Ultra­prä­zi­si­ons­dre­hen von sprö­den Werk­stof­fen mit mono­kris­tal­li­nen Diamant­werk­zeu­gen. Ultra­prä­zi­si­ons­dre­hen ist ein Vor­gang, bei dem das Werk­stück rotiert, wäh­rend ein ein­zel­nes Schneid­werk­zeug in Nano­me­ter­ge­nau­ig­keit par­al­lel oder in Rich­tung des Rota­ti­ons­ach­sen­teils bewegt wird. Die Haupt­an­wen­dung für die­ses Ver­fah­ren ist die Her­stel­lung von Klein­op­ti­ken für Laser, Spek­tro­me­ter und Mikro­skope. Das Haupt­ziel der Prak­ti­kums­stelle ist die Ent­wick­lung eines Sys­tems zur Mes­sung der Pro­zess­tem­pe­ra­tur im Schneid­be­reich wäh­rend des Pro­zes­ses zu Schlie­ßung einer Wis­sens­lü­cke in der Bear­bei­tung sprö­der Werk­stoffe. Im Anschluss an die Ent­wick­lung des neuen Kon­zepts soll das Sys­tem durch Zer­spa­nungs­tests vali­diert wer­den.

Im Detail umfas­sen die Auf­ga­ben:
  • Lite­ra­tur­re­cher­che (in deut­scher und eng­li­scher Spra­che)
  • Kon­zep­taus­ar­bei­tung mit kon­struk­ti­ver Umset­zung
  • Ein­satz und Test des ent­wi­ckel­ten Sys­tems sowie
  • Aus­wer­tung und Dar­stel­lung der Ergeb­nisse

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

  • Inge­nieur- oder natur­wis­sen­schaft­li­ches Stu­dium (Maschi­nen­bau, Pro­duk­ti­ons­tech­nik oder ver­gleich­bare), ab 4. Semes­ter
  • Erfah­run­gen im Umgang mit tech­ni­schen Anla­gen von Vor­teil
  • CAD-Kennt­nisse (Solidworks)
  • Kennt­nisse in der Fer­ti­gungs­tech­nik von Vor­teil
  • Hand­werk­li­ches Geschick sowie
  • Selb­stän­di­ges, prak­ti­sches Arbei­ten und Eigen­in­itia­tive

Un­ser An­ge­bot:

  • Mit­ar­beit an aktu­el­len For­schungs­pro­jek­ten und der Ent­wick­lung neuer Anla­gen
  • Ein­bli­cke in die wis­sen­schaft­li­che Arbeit
  • Ite­ra­ti­ves Abbil­den der Pro­zess­kette Ent­wick­lung: Kon­struk­tion > Ver­suchs­durch­füh­rung > Aus­wer­tung
  • Prak­ti­sche Anwen­dung der im Stu­dium ver­mit­tel­ten Fach­kennt­nisse
  • Mög­lich­keit die eige­nen Ideen ein­zu­brin­gen und umzu­set­zen
  • Anfer­ti­gung einer Abschluss­ar­beit (optio­nal)

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Die Dauer rich­tet sich nach der Prak­ti­kums­ord­nung der Hoch­schule (Pflicht­prak­ti­kum).
Die Fraun­ho­fer-Gesell­schaft legt Wert auf die beruf­li­che Gleich­stel­lung von Frauen und Män­nern.
Fraun­ho­fer ist die größte Orga­ni­sa­tion für anwen­dungs­ori­en­tierte For­schung in Europa. Unsere For­schungs­fel­der rich­ten sich nach den Bedürf­nis­sen der Men­schen: Gesund­heit, Sicher­heit, Kom­mu­ni­ka­tion, Mobi­li­tät, Ener­gie und Umwelt. Wir sind krea­tiv, wir gestal­ten Tech­nik, wir ent­wer­fen Pro­dukte, wir ver­bes­sern Ver­fah­ren, wir eröff­nen neue Wege.