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An­ge­bot 44 von 147 vom 08.11.2017, 11:07

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TU Ber­lin - IWF

Unser For­schungs- und Lehr­an­ge­bot ori­en­tiert sich an Tech­no­lo­gie und Manage­ment des indus­tri­el­len Fabrik­be­triebs und umfasst sowohl die Ent­wick­lung von Pro­zess­tech­no­lo­gien und Pro­duk­ti­ons­an­la­gen als auch deren infor­ma­ti­ons­tech­ni­sche Model­lie­rung. In sechs Fach­ge­bie­ten arbei­ten Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­ler inter­dis­zi­pli­när an der "Digi­ta­len Fabrik". Unser Ziel ist es, Pro­dukt­ent­wick­lung, Fer­ti­gungs­pla­nung und Pro­duk­tion infor­ma­ti­ons­tech­nisch so abzu­bil­den und zu ver­net­zen, dass Pro­duk­tent­ste­hungs- und Lebens­zy­klen durch­gän­gig simu­liert, veri­fi­ziert und opti­miert wer­den kön­nen. Bereits 1904 gegrün­det, sind wir eine der tra­di­ti­ons­reichs­ten Ein­rich­tun­gen pro­duk­ti­ons­tech­ni­scher For­schung und Lehre in Deutsch­land. Mit gegen­wär­tig etwa 170 Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­lern bil­den wir jähr­lich etwa 200 Stu­den­tin­nen und Stu­den­ten in Maschi­nen­bau und Wirt­schafts­in­ge­nieur­we­sen aus.

Unter­su­chung von Metho­den zur Online-Schnitt­da­ten­ad­ap­tion in spa­nen­den Werk­zeug­ma­schi­nen

Ana­ly­ti­sche Abschluss­ar­beit auf dem Gebiet der Fer­ti­gungs­tech­nik

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Am Insti­tut für Werk­zeug­ma­schi­nen und Fabrik­be­trieb (IWF) der TU Ber­lin ist ein Ver­suchs­stand ent­wi­ckelt wor­den, der den wäh­rend der Zer­spa­nung auf­tre­ten­den Werk­zeug­ver­schleiß mit­tels Laser­in­ter­fe­ro­me­trie bestimmt. Somit ist es mög­lich, den aktu­el­len Schneid­kan­ten­ver­satz, die Ver­schleiß­rate und das Werk­stück­auf­maß kon­ti­nu­ier­lich zu mes­sen. Die auf­ge­nom­me­nen Mess­werte kön­nen ver­wen­det wer­den, um die Schnitt­pa­ra­me­ter über eine Rege­lung wäh­rend des Pro­zes­ses anzu­pas­sen. Metho­den zum Ein­griff in die Maschi­nen­steue­rung bezie­hungs­weise die Schal­t­e­lek­tro­nik unter­schied­lich moder­ner Drehma-schi­nen sol­len in die­ser Abschluss­ar­beit erar­bei­tet und eva­lu­iert wer­den.

Moderne CNC-Steue­run­gen wei­sen unter­schied­li­che Schnitt­stel­len zur Maschine-zu-Maschine und der Mensch-zu-Maschine-Kom­mu­ni­ka­tion auf. So ist es im ein­fachs­ten Falle mög­lich, die Schnitt­pa­ra­me­ter mit­tels manu­el­lem Over­ride wäh­rend der Zer­spa­nung anzu­pas­sen. Wei­tere Ein­griffs­mög­lich­kei­ten bie­tet zum Bei­spiel Open Plat­form Com­mu­ni­ca­ti­ons (OPC) oder die direkte Anbin­dung an die Maschi­nen-SPS über zusätz­li­che Ana­lo­gin­put­klem­men.

Diese Arbeit lässt sich in fol­gende Schwer­punkte unter­tei­len:
  • Erfas­sen des Stands der Tech­nik hin­sicht­lich Indus­trie 4.0, Maschi­nen­steue­run­gen, M2M Kom­mu­ni­ka­tion
  • Erar­bei­tung und Eva­lu­ie­rung von Mög­lich­kei­ten der M2M-Kom­mu­ni­ka­tion an drei Dreh­ma­schi­nen
  • Umset­zung einer zumin­dest rudi­men­tä­ren M2M-Kom­mu­ni­ka­tion
  • Test der erstell­ten Soft­ware bezie­hungs­weise Hard­ware­ad­ap­tion in Zer­span­ver­su­chen
  • kri­ti­sche Bewer­tung der Ergeb­nisse und Ben­ne­n­ung von Opti­mie­rungs­po­ten­zial
  • voll­stän­dige Doku­men­ta­tion der Ergeb­nisse und des erstell­ten Pro­gramms

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

Sie soll­ten fol­gende Anfor­de­run­gen erfül­len:
  • Struk­tu­rierte Vor­ge­hens­weise, schnelle Auf­fas­sungs­gabe
  • Pro­gram­mier­kennt­nisse (z.B.: C oder Twin­CAT) sind wün­schens­wert
  • Inter­esse und Vor­kennt­nisse der Elek­tro­tech­nik und der Auto­ma­ti­sie­rungs­tech­nik (z. B.: Arduino, Beck­hoff-SPS) sind wün­schens­wert

Un­ser An­ge­bot:

Wir bie­ten:
  • Inter­es­sante Tätig­kei­ten mit hohem Lern­po­ten­zial auf dem Gebiet der Indus­trie 4.0
  • Anwen­dung der im Stu­dium erlern­ten Fähig­kei­ten
  • Umfas­sende Betreu­ung

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Bitte voll­stän­dig per Mail mit Anschrei­ben, Lebens­lauf und Zeug­nis­sen.